Der Tabellenführer und die Torfabrik

Sport / 02.10.2015 • 21:35 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Dornbirns Torjäger Manuel Honeck. Foto: steurer
Dornbirns Torjäger Manuel Honeck. Foto: steurer

Altach fordert am Sonntag Wattens, Dornbirn will Erfolgslauf fortsetzen.

Schwarzach. (VN-tk) Mit dem FC Dornbirn eröffnet heute (16 Uhr) die Torfabrik den elften Westliga-Spieltag für die heimischen Mannschaften. Auf der eigenen Birkenwiese spricht im Heimspiel gegen Schwaz alles für die Messestädter. Seit zehn Spielen ist man im eigenen Stadion unbesiegt, zuletzt gab es vier Siege in Folge. Nicht zuletzt deshalb darf die Mannschaft von Trainer Peter Jakubec sogar ein Auge auf Platz zwei werfen. Zwei Punkte liegt man hinter Anif, mit drei Zählern ist man auf Verfolger Wacker Amateure abgesichert. Von den bislang 32 Saisontreffern – im Schnitt 3,2 pro Spiel – hat das Trio Yusuf Özüyer (20), Manuel Honeck (26) und Andrea Le Re (23) nicht weniger als zwei Drittel erzielt – alle halten bei acht Toren.

Nach Schwaz wartet Wattens

Gegner Schwaz dagegen präsentierte sich in dieser Saison auswärts als harmlos. Seit fünf Spielen sind die Schwazer auf fremdem Terrain sieglos, dennoch warnt FCD-Trainer Jakubec davor, den Konkurrenten zu unterschätzen. „Die Tiroler sind unangenehm. Sie haben zwei gute Konterspieler und sind enorm zweikampfstark.“ An der Zielvorgabe der Dornbirner ändert dies allerdings nichts. Jakubec will mit seiner Mannschaft den achten Saisonsieg einfahren.

Am Sonntag dann gastiert der nächste Gegner der Dornbirner und aktuelle Tabellenführer im Ländle. Wattens ist zu Gast in Altach, wo die Amateur-Elf alles versuchen wird, die schon unheimliche Serie der Tiroler zu brechen. Seit dem 13. September 2014 (1:2 in Seekirchen) ist die Mannschaft aus Wattens nämlich ungeschlagen – 31 Liga-Spiele in Folge. Die Gäste kommen nicht nur mit der Empfehlung der besten Abwehr nach Altach, sie bringen auch den torgefährlichsten Stürmer der Liga mit. 17 Treffer, genau die Hälfte von Wattens, hat allein Simon Zangerl (25) erzielt.

Altach will sich belohnen

„Wir können frech aufspielen“, sagte Amateur-Coach Werner Grabherr. Seine Elf hat zuletzt fünf Mal nicht gewonnen und nur einen Treffer erzielt. Deshalb weiß er, wie wichtig ein Erfolgserlebnis wäre. „Wir spielen gut, aber wir belohnen uns einfach noch nicht“, sagt er. Gut möglich, dass einen Tag nach dem Heimspiel der Profis einige Kaderspieler der Bundesliga-Elf das eigene Westliga-Team verstärken werden. Im Gespräch sind neben Torhüter Martin Kobras auch Christian Schilling, Daniel Luxbacher oder auch Juan Barrera.

Altachs Amateure sind gefordert. Foto: Steurer
Altachs Amateure sind gefordert. Foto: Steurer