Gut, aber nicht gut genug

02.10.2015 • 20:50 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Torhüter David Madlener hielt mit sehr guten Reflexen seine Bulldogs gegen Znojmo lange im Spiel. Foto: gepa
Torhüter David Madlener hielt mit sehr guten Reflexen seine Bulldogs gegen Znojmo lange im Spiel. Foto: gepa

1:4-Niederlage der Bulldogs gegen Znojmo – morgen ist Innsbruck zu Gast.

Dornbirn. (VN) Vierte Niederlage in Serie für den Dornbirner EC in der Erste-Bank- Eishockey-Liga. Gegen den Tabellenführer aus Znojmo spielten die Bulldogs munter mit, waren gut, aber eben nicht gut genug. Am Ende gingen die technisch starken Tschechen nicht unverdient als 4:1-Sieger vom Eis, weil sie die sich dargebotenen Möglichkeiten besser nützten. In der Tabelle geht es für Niki Petrik und Kollegen weiter runter auf Platz acht. Und morgen kommt Innsbruck ins Ländle – da ist die Revanche für die 2:3-Niederlage fällig.

Die Partie begann mit einem Déjà-vu für die Hausherren. Wie gegen Bozen und Innsbruck lag Dornbirn schnell zurück, diesmal so früh wie noch nie: Nach 24 Sekunden wird Tomas Roman goldrichtig freigespielt und trifft zur 1:0-Führung für den Tabellenführer. Es war der Auftakt eines arbeitsreichen Tages für die beiden Tormänner David Madlener und Patrik Nechvatal. Hüben wie drüben fanden die Stürmer Chancen im Minutentakt vor – und bereits in Minute fünf kommen die Gastgeber zum Ausgleich: Ein scharfer Schuss von Martin Grabher Meier wird von Marek Zagrapan zum 1:1 abgelenkt.

D’Alvise vergab Penalty

Im Mitteldrittel kann Madlener seine Mannschaft lange vor einem Rückstand bewahren, nach einem Überzahlspiel ist er aber machtlos: Tomas versenkt alleinstehend den Puck zum 2:1 (30.). Die beste Möglichkeit auf den Ausgleich vergibt Chris D’Alvise: Er bekommt nach einem Alleingang einen Penalty zugesprochen (33.), Nechvatal bleibt aber Sieger. Jamie Arniel auf der einen Seite und Colton Yellow Horn, der Führende in der Scorerliste, auf der anderen, finden die besten Chancen für eine Ergebniskorrektur vor.

Die Bulldogs ließen zwischen der 16. und 43. Minute fünf Möglichkeiten in Überzahl aus. Znojmo war deutlich effizienter, machte im letzten Drittel mit einem Doppelschlag alles klar: Antonin Boruta erzielte die 3:1-Führung (47.), Lubomir Stach (53.) traf im Powerplay zum 4:1 (53.).