Dornbirn atmet durch

04.10.2015 • 20:26 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Dornbirn-Stürmer Chris D’Alvise setzt sich gegen Innsbrucks Dustin VanBallegooie durch, scheitert aber an Torhüter Andy Chiodo. Foto: gepa
Dornbirn-Stürmer Chris D’Alvise setzt sich gegen Innsbrucks Dustin VanBallegooie durch, scheitert aber an Torhüter Andy Chiodo. Foto: gepa

Nach vier Niederlagen gelang den Bulldogs mit dem 5:1 gegen Innsbruck ein Befreiungsschlag.

Dornbirn. (VN-ab) Nur sechs Mal trafen die Bulldogs in den letzten vier Spielen ins Schwarze. Die Folge waren vier Niederlagen. Im zweiten Westderby der Saison schrieben die Messestädter fünf Mal an. Damit gelang den Dornbirnern der erste Sieg im prestigeträchtigen Duell mit den Tirolern seit dem 1. Dezember 2014. „Das tut gut. Wir waren bereits gegen Znojmo knapp dran, aber jetzt hat es geklappt“, erklärte Martin Grabher Meyer. Fünf Treffer, fünf verschiedene Torschützen bedeuten in der Tabelle Platz sechs.

Start erinnerte ans erste Duell

Erst vor sieben Tagen trafen die Teams aufeinander. Wie schon im ersten Westderby waren es die Tiroler, die mit 1:0 in Führung gingen. Dauerte es vor einer Woche noch bis zur achten Minute, landete im zweiten Duell der Puck bereits in der dritten Minute im Bulldogs-Netz. Jeff Ulmers Schuss, der durchaus auch haltbar gewesen wäre, ging an Florian Hardy vorbei ins Kreuzeck. In Innsbruck reagierten die Dornbirner erst in der 52. Minute mit einem Tor, im zweiten Duell fanden die Heimischen deutlich schneller den Abschluss. Nachdem in der neunten Minute bereits Philip Putnik mit einem Schuss aus spitzem Winkel am Metall scheiterte, packte Kyle Greentree zwei Minuten später den Dampfhammer aus. Sein Kracher passte genau zum 1:1. In der 16. Minute zog Haie-Goalie Andy Chiodo erneut den Kürzeren. Chris D’Avlise tauchte nach einem Blitzantritt plötzlich alleine vor Chiodo auf und schob die Scheibe in sehenswerter Manier Backhand in die Maschen. Die Gäste zeigten sich davon unbeeindruckt, brachten mit schnellen Kontern die Bulldogs-Defensive im zweiten Abschnitt einige Male ins Schwitzen. In der 24. Minute vergab Andreas Valdix alleine vor dem leeren Gastgeber-Tor. Die richtige Antwort fanden die Messestädter erst mit dem ersten Powperplay des Spiels. Jonathan D’Aversa, der nach seiner Verletzung wieder am Eis stand, nahm Maß und nach 27. Minuten stand es 3:1. Statt den vierten Treffer nachzulegen, vertändelten die Bulldogs in weiterer Folge etliche gute Chancen. Dies blieb aber ohne Folge, da Hardy einige Male entscheidend eingreifen konnte.

Die dritte Linie um Niki Petrik fand aber doch noch das richtige Rezept. Zuerst bediente der Kapitän Sturmpartner James Livingston ideal, der zum 4:1 (48.) einschoss. Vier Minuten später übernahm Livingston die Vorarbeit und dieses Mal bedankte sich Marek Zagrapan mit dem 5:1-Endstand.