Spielerfrauen sind das große Erfolgsrezept

04.10.2015 • 21:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Wieder ohne Gegentor: ÖFB-Teamkeeper Ramazan Özcan klärt in dieser Situation vor Frankfurt-Angreifer Alexander Meier. Foto: epa
Wieder ohne Gegentor: ÖFB-Teamkeeper Ramazan Özcan klärt in dieser Situation vor Frankfurt-Angreifer Alexander Meier. Foto: epa

Özcan und Co. beendeten Heimfluch und feierten den ersten Sieg zu Hause.

Ingolstadt. Am Tag nach dem ersten Heimsieg in der Bundesliga und den ersten Heimtoren lüftete Ingolstadt-Trainer Ralph Hasenhüttl das Geheimnis. Jedenfalls hatte der Österreicher eine besondere Erklärung für das Premierentor parat. Dass Pascal Groß beim 2:0 gegen Eintracht Frankfurt nach einem Angriff über die rechte Seite erfolgreich war, schrieb der Steirer dem Motivationsfaktor Spielerfrauen zu. „Wenn wir in der zweiten Halbzeit auf unsere Tribüne spielen, sitzen rechts von der Trainerbank dann die ganzen Frauen der Spieler. Und da wollen die dann richtig zeigen, wie gut sie sind. Deswegen sind wir in der Ecke immer besonders gefährlich“, klärte Hasenhüttl nach dem ersten Heimsieg auf – mit einem breiten Grinsen im Gesicht.

Der große Moment gehörte in der Tat Pascal Groß. Es war die 348. Heimminute des FCI in der Bundesliga, als der Fußballer mit den feinen Füßen aus mehr als 20 Metern Maß nahm und mit einem wuchtigen Schuss an den Innenpfosten den Bann im eigenen Stadion brach und den Weg zum Sieg ebnete.