Überraschung in Peking durch Haider-Maurer

Sport / 05.10.2015 • 22:20 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Andreas Haider-Maurer zeigte sein bestes Tennis. Foto: Reuters
Andreas Haider-Maurer zeigte sein bestes Tennis. Foto: Reuters

Zweisatzsieg gegen Tsonga, Jack Sock ist der nächste Gegner.

Peking. Zwei Wochen vor dem Wiener Erste Bank Open hat Andreas Haider-Maurer mit einem Pekinger Erstrundensieg gegen Jo-Wilfried Tsonga für eine internationale Tennisschlagzeile gesorgt. Die Nummer acht des Events hatte gut eine Woche davor den Metz-Titel gewonnen, nun unterlag er dem Niederösterreicher 6:7(4), 2:6. Haider-Maurer spielt im Achtelfinale gegen Jack Sock (USA).

Österreichs Nummer zwei war im ersten Satz 3:5 zurückgelegen, schaffte aber nach Satzball-Abwehr das Rebreak und erreichte das Tiebreak. Nachdem er sich da durchgesetzt hatte, erarbeitete sich Haider-Maurer im zweiten Durchgang eine 4:2-Führung und gab kein Game mehr ab. „Es war ein sehr starkes Match von mir. Speziell der erste Satz war sehr eng und umkämpft“, sagte der 28-Jährige. „Aber ich denke, ich habe sicher heute eine Topleistung gebracht und im Endeffekt einen super Sieg eingefahren.“

Tsonga hatte beim 2:4-Rückstand wegen eines Schwindelgefühls ein „Medical Time-out“ genommen. „Den ersten Satz verloren, im zweiten habe ich nicht gut gespielt. Das ist es.“