Bitteres Bregenzer Remis

Sport / 06.10.2015 • 22:51 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Tobias Warvne und Co. mussten in letzter Sekunde den Ausgleich gegen Schwaz hinnehmen. Foto: VN-Stiplovsek
Tobias Warvne und Co. mussten in letzter Sekunde den Ausgleich gegen Schwaz hinnehmen. Foto: VN-Stiplovsek

Rekordmeister kassiert gegen starke Tiroler in letzter Sekunde den Ausgleich zum 29:29.

bregenz. Schlechte Nachrichten für Bregenz-Fans schon vor dem Match: Marian Klopcic musste gegen Schwaz w.o. geben. Zu sehr schmerzte die linke Schulter. Heute folgt eine genaue Untersuchung, der Einsatz im Europacup am Wochenende wackelt.Gute Nachricht zum Anpfiff der Partie: Der Rekordmeister startete wie aus der Pistole geschossen, ließ den Tirolern keine Luft zum Atmen. Erst nach sechs Minuten erzielte Anton Prakapenia den ersten Treffer für die Gäste (4:1). Dieser Prakapenia sollte im Laufe des Matches noch seine Geschichte schreiben. Die Hedin-Truppe beherrschte danach das Geschehen. Tobias Warvne schoss einen Fünf-Tore-Vorsprung heraus (14./10:5). Doch dann geriet der Bregenzer Motor ins Stottern. Schwaz roch Lunte und rückte heran. Zur Halbzeit lag Bregenz aber immer noch mit drei Toren Vorsprung (18:15) in Front.

Gäste-Goalie in Topform

In den zweiten Durchgang starteten die Gäste fulminant. Die Defensive aus Schwaz stellte die Offensive der Bregenzer vor große Probleme, auch weil Gäste-Torwart Aliaksei Kishov hexte. Die Konsequenz: Schwaz zog an Bregenz vorbei (44./21:24). Doch die Hedin-Truppe stemmte sich mit viel Kampfgeist gegen die dritte Niederlage in Folge. Sebastian Burger mit dem Ausgleich (47./24:24) und der Führung (52./26:25). Und als Kapitän Julian Rauch das 28:26 (56.) erzielte, glaubte jeder der 800 Zuschauer in der Arena Rieden-Vorkloster an den Heimsieg. Nicht aber die Gäste. Zwei Sekunden vor Schlußpfiff konnte der angesprochene Prakapenia doch noch den 29:29-Ausgleich herstellen. Ein enttäuschter Bregenz-Trainer Hedin nach dem Spiel: „Bitter, so kurz vor Ende den Ausgleich zu kassieren. Aber über 60 Minuten gesehen, haben wir einfach zu viele technische Fehler gemacht. Dies war aber sicher auch dem hohen Tempo geschuldet, das beide Teams gegangen sind.“