Alaba sieht sich als Mittelfeldspieler

Sport / 07.10.2015 • 22:10 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

ÖFB-Teamspieler macht kein Hehl
daraus, welche Rolle ihm die liebste ist.

Wien. „Meine Lieblingsposition ist im Mittelfeld.“ Dies sagt David Alaba nicht nur so, dies hat er so auch Bayern-Coach Pep Guardiola und anderen Entscheidungsträgern in München mitgeteilt. „Es ist allen bewusst, dass ich mich als Mittelfeldspieler sehe.“

Das Zurückgehen um eine Etappe nimmt Alaba jedoch gerne in Kauf, so lange er genügend Einsatzzeit bekommt. „In erster Linie ist es mein Anspruch, so viele Spiele wie möglich zu machen, auch wenn ich mich in Zukunft weiter vorne sehe“, betonte der 23-Jährige, der in allen bisherigen zwölf bewerbspielen des deutschen Rekordmeisters durchspielte.

Mit dem Titelverteidiger feierte Alaba zuletzt elf Siege in Folge. „Wir sind sehr gut gestartet, aber es ist noch ein weiter Weg. Wir wollen weiterhin gute Leistungen bieten und im Rhythmus bleiben“, sagte Österreichs zweifacher Sportler des Jahres. Dies gelte auch für die beiden letzten EM-Qualifikationsmatches am Freitag in Podgorica gegen Montenegro und am Montag in Wien gegen Liechtenstein. „Es wäre gelogen, wenn wir sagen, der Druck ist sehr hoch. Aber das sind zwei wichtige Spiele, und wir haben uns zum Ziel gesetzt, beide zu gewinnen“, meinte Alaba.

Alaba glaubt an Gerüchte

Den jüngsten Vorstoß auf Weltranglistenplatz elf nahm der Bayern-Profi mit großer Zufriedenheit zur Kenntnis. Auf Weltklasseniveau befinde sich die ÖFB-Auswahl deshalb jedoch nicht, betonte Alaba. „Da müssen wir die Kirche schon im Dorf lassen. Aber wir wollen uns weiterentwickeln und noch mehr erreichen.“

Geschafft werden soll das auch dank NationaltrainerMarcel Koller. „Wir Spieler sind dankbar, dass er bei uns ist. Er hat aus dem Team das gemacht, was es heute ist, hat uns zusammengeschweißt und zu einer besonderen Mannschaft gemacht“, sagte Alaba. Die Spekulationen um einen möglichen Wechsel Kollers zur Schweizer „Nati“ oder zu Mönchengladbach bezeichnete der 39-fache Teamspieler deshalb als „Gerüchte“.