Die Strafbank ist tabu

08.10.2015 • 20:19 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Fabio Hofer trifft heute mit den Black Wings in Linz auf seinen ehemaligen Arbeitgeber Dornbirn. Foto: gepa
Fabio Hofer trifft heute mit den Black Wings in Linz auf seinen ehemaligen Arbeitgeber Dornbirn. Foto: gepa

Um zu punkten, muss Dornbirn heute in Linz eine disziplinierte
Leistung abliefern.

Dornbirn. (VN-ko) Start in die englischen Wochen in der Erste Bank Eishockeyliga. Für den Dornbirner EC stehen in den nächsten zwölf Tagen sechs Spiele auf dem Programm. Die ersten drei davon auswärts, beginnend heute in Linz, am Sonntag in Innsbruck und am Dienstag in Laibach. Zum Spiel in Slowenien werden die Bulldog-Cracks mit einer Intersky-Chartermaschine einfliegen.

Vier gegen den Exklub

In Linz trifft Dornbirn gleich auf vier ehemalige Klubmitglieder. Bernhard Fechtig, Fabio Hofer, Andrew Kozek und Patrick Spannring haben alle schon den Bulldogs-Dress getragen. „Es ist immer eine besondere Sache gegen die Bulldogs zu spielen“, sagt Hofer. „Ich hatte dort schöne Jahre und freue mich auf die Duelle mit meinem Exklub.“ Was auch unter dem Aspekt zu sehen ist, dass die Black Wings in elf von zwölf Begegnungen als Sieger, darunter bei allen sechs Heimspielen, vom Eis gingen. „Aber Dornbirn ist heuer stärker geworden“, hat Hofer aus der Ferne beobachtet. Der 24-jährige Stürmer selbst ist nach einer Knieverletzung auf dem Weg zurück zu alter Form, wie jeweils drei Tore und Vorlagen in acht Spielen beweisen. „Ich bin noch nicht zu hundert Prozent fit, es wird allerdings von Woche zu Woche besser.“ Mit dem Physiotherapeuten absolviert er Spezialtrainings, was die Muskeln rund um das Knie stärken soll. „Wenn man erstmals so eine Verletzung hat, ist es nicht ganz einfach,“ gibt der gebürtige Lustenauer zu.

Die Linzer stehen zwar auf Platz drei, aber auch unter Zugzwang. „Eishockey zum Abgewöhnen“ lautete zuletzt eine Schlagzeile nach der 2:3-Overtime-Heimniederlage gegen die Capitals. Nicht gerade hübsch war auch der 2:1-Sieg in Fehervar mit zwei Treffern in der letzten Spielminute. „Wir können es besser“, weiß Hofer. „Es sind acht neue Spieler im Kader, da dauert die Anpassung noch ein wenig.“

Fairplay ist gefragt

Der Schlüssel für einen Dornbirner Erfolg? Die Bulldogs müssen diszipliniert sein, von der Strafbank wegbleiben. Mit einer Powerplay-Quote von 21,2 Prozent führen die Black Wings die Liga-Wertung im Überzahlspiel an. Und Niki Petrik und Co. liegen in der Unterzahlstatistik nur auf Rang elf.

Dornbirn ist im Vergleich zum letzten Jahr stärker geworden.

Fabio Hofer