Argentinien erlebt „Ecuaterror“

Sport / 09.10.2015 • 23:22 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Südamerikas WM-Qualifikation hat mit zwei Paukenschlägen begonnen.

Schwarzach. Vize-Weltmeister Argentinien erlebte seinen „Ecuaterror“, Rekordchampion Brasilien seine erste Auftaktpleite in den Eliminatorias überhaupt. Südamerikas hoch gehandelte Fußball-Giganten haben zu Beginn der WM-Qualifikation für die Endrunde 2018 in Russland einen klassischen Fehlstart hingelegt.

„Es fehlte ein Ball, der mal ins Tor ging“, klagte Brasiliens Coach Dunga nach dem enttäuschenden 0:2 bei Südamerika-Meister Chile. Superstar Neymar fehlte in der Offensive an allen Ecken und Enden – die Seleção traf in einer „sehr ausgeglichenen Partie“ zu allem Überfluss auch noch „nicht die richtigen Entscheidungen“, wie Dunga feststellte.

Die erste Niederlage seit sogar 22 Jahren kassierten im Monumental-Stadion von Buenos Aires die Gauchos. 0:2 zeigte die Anzeigetafel am Ende gegen den krassen Außenseiter Ecuador, das auf 70 Prozent Ballbesitz kam. Ohne Lionel Messi erlebte Argentinien sein „Ecuaterror“ . . .