Viel Arbeit für Meister

Sport / 09.10.2015 • 22:24 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Boris Zivkovic war mit seinen fünf Toren maßgeblich am 32:30-Auswärtserfolg in Bruck beteiligt. Foto: gepa
Boris Zivkovic war mit seinen fünf Toren maßgeblich am 32:30-Auswärtserfolg in Bruck beteiligt. Foto: gepa

Alpla HC Hard bis zum Ende gefordert – 32:30-Arbeitssieg bei Aufsteiger HC Bruck.

bruck/mur. Das Spiel des regierenden Meisters Alpla HC Hard beim starken Aufsteiger aus der Steiermark hielt, was man sich vor der Partie versprochen hatte. HC Bruck bot den Vorarlbergern vor ausverkauftem Haus in der Sporthalle Bruck bis zum Schlusspfiff die Stirn. Hard-Trainer Markus Burger warnte im Vorfeld vor der Euphorie und der konstanten Spielweise der Steirer, und behielt recht.

Die Harder, bei denen Philipp Jochum in der ersten Halbzeit im Gehäuse stand, begannen das Match aber extrem souverän und abgeklärt. Relativ leicht konnten sich Roland Schlinger und Co. aufgrund hoher Konzentration im Spiel auf 10:3 (14.) absetzen und diktierten ganz klar das Geschehen am Parkett. „Im ersten Durchgang haben wir enorm zielstrebig gespielt, das war sehr in Ordnung von unserem Team. Aber man hat schon gemerkt, dass Bruck sicher nicht aufstecken wird“, analysierte Hard-Coach Burger. Womit er recht behielt. Denn Bruck verkleinerte den Rückstand zum Pausenpfiff auf 14:17

Gastgeber wie ausgewechselt

Die Startphase von Durchgang zwei verschlief die Burger-Truppe total. Bruck kam wie ausgewechselt aus der Kabine und drehte den Spielstand innerhalb von sechs Minuten auf 18:19 aus Harder Sicht. Burger wurde zum Time-out gezwungen, brachte dann Boris Zivkovic auf das Parkett. Und dieser dankte es ihm mit vier Toren in Folge. Auch Tormann Golub Doknic wirkte nach überstandener Handverletzung (mit Spezial-Manschette) mit, was mehr Stabilität brachte und den Gegner irritierte. „Ich wusste um die Gefährlichkeit der Steirer. Und habe vor dem Spiel gesagt, das wir in Bruck zwei gute Torleute brauchen werden. Doknic ist mit seiner Präsenz ein wichtiger Bestandteil in so knappen Spielen. Gut, dass er auf die Zähne gebissen hat“, so Burger. In der Schlussphase probierte Bruck alles, kam auf 30:31 ran, doch ein verwandelter Siebenmeter von Michael Knauth besiegelte den hart erkämpften 32:30-Auswärtssieg in der Steiermark. „Ein richtiger Arbeitssieg für uns. Der auch gut tut“, resümierte Burger nach dem Match.