Makellose Auftritte der Ländle-Klubs

Sport / 11.10.2015 • 23:02 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
VEU-Stürmer Christoph Draschkowitz (r.) muss den Puck gegen Jesenices Jure Dolinsek behaupten. Foto: Philipp Steurer
VEU-Stürmer Christoph Draschkowitz (r.) muss den Puck gegen Jesenices Jure Dolinsek behaupten. Foto: Philipp Steurer

Vier Spiele, vier Siege für die VEU, den EHC und die Bregenzerwälder in der INL.

Feldkirch. (VN-do-siha-ko) Nicht viel auszusetzen gab es für die Vorarlberger Teilnehmer an der Inter National League an diesem Wochenende. In den vier Begegnungen feierte man ebenso viele Erfolge, die VEU strebt nach zwei Siegen gegen die starken Gegner aus Zell am See und Jesenice einen Sololauf in der Tabelle an. Es liegt nun am EHC Lustenau, beim Derby am kommenden Samstag in der Rheinhalle wieder etwas Leben in die Liga zu bringen.

Birnstlll als Einfädler

Der Mann der Stunde im Feldkirch-Dress heißt Steven Birnstill. Der 29-jährige Verteidiger war an fünf der neun Treffer in den Partien gegen Zell am See (4:2) und Jesenice (5:1) beteiligt. Trainer Michael Lampert war sehr zufrieden: „Das war ein optimales Wochenende. Wir haben versucht, mit vier Linien zu spielen und hatten am Ende mehr Kraft.“ Großen Anteil an den Erfolgen gebührt auch Torhüter Bernhard Bock. Er war in beiden Spielen ein verlässlicher Rückhalt, entschärfte in dem von hohem Tempo und attraktiven Torszenen geprägten Spiel gegen Jesenice u.a. einen Penalty.

Der EHC Lustenau hatte seine Pflicht gegen Slavija Laibach am Tag davor mit einem 3:1-Erfolg erledigt. Das Team von Janne Sinkkonen mühte sich gegen den slowenischen Schmalspurkader von nur zwölf Feldspielern 50 Minuten ab, ehe dann innerhalb von 27 Sekunden Martin Oraze (51.) und Philipp Winzig (52.) mit einem Doppelschlag aus einem 1:1 den Sieg machten. Tadej Snoj hatte in der vierten Minute für die Gäste vorgelegt, Ricards Kondrats den 1:1-Ausgleich (24.) besorgt. Davor und danach stand weniger EHC-Goalie Simon Büsel, als sein Gegenüber Jakob Raisp im Mittelpunkt, der auch in einem Penaltyduell gegen Stefan Wiedmaier Sieger blieb.

Shut-out für Scherrieble

Der EHC Bregenzerwald machte beim 4:0 gegen Slavija den Sieg etwas flotter fest. Nach einem zerfahrenen ersten Drittel eröffnete Linus Lundström den Torreigen durch einen Doppelpack (23./26.). Mit dem schönsten Treffer des Abends, den der schwedische Legionär und Marcel Wolf mustergültig vorbereiteten, sorgte Christian Ban noch im zweiten Spielabschnitt für die Vorentscheidung (39.). Im letzten Drittel, in dem Christian Haidinger im Powerplay den Schlusspunkt setzte (42.) wehrten sich die Gäste mit Mann und Maus erfolgreich gegen ein Debakel, das auch noch vier Mal vom Pfosten verhindert wurde. Wald-Keeper Viktor Scherrieble durfte sich über sein erstes Shut-out der Saison freuen.