Bulldogs mit Rückenwind

12.10.2015 • 20:38 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Martin Grabher Meier (r.) muss auf Anze Ropret gut aufpassen – der Laibach-Stürmer brachte es in dieser Saison schon auf acht Punkte.  Foto: gepa
Martin Grabher Meier (r.) muss auf Anze Ropret gut aufpassen – der Laibach-Stürmer brachte es in dieser Saison schon auf acht Punkte. Foto: gepa

Dornbirn muss heute nach Laibach. Abwehrchef D’Aversa fällt eine Woche aus.

Dornbirn. (VN-ko) Siegen oder fliegen heißt es, wenn es im Play-off ums Ganze geht. Siegen und fliegen ist die Devise des Dornbirner EC in den englischen Wochen der Erste-Bank-Eishockey-Liga. Die Mannschaft, von Haus aus mit den größten Reisestrapazen aller Teams belastet, wird vom engen Spielplan mit zwölf Spielen in 30 Tagen in die Luft gezwungen. Dank einer Partnerschaft mit InterSky bringt heute ein Charterflug die Bulldogs nach Laibach.

Training vor dem Flug

Rückenwind erhoffen sich Niki Petrik und Co. nicht nur in der Luft, die Marscherleichterung soll auch weitere sportliche Höhenflüge auf dem Eis erleichtern. Die Partie heute (19.15 Uhr) in Laibach ist das dritte Auswärtsspiel in Serie. Bevor man ins Flugzeug steigt, steht vormittags noch eine Trainingseinheit im Messestadion auf dem Programm, nach dem Spiel geht es mit dem Bus zurück ins Ländle.

Nicht im Flugzeug sitzen wird Jonathan D’Aversa. Der Abwehrchef erlitt bei einem Check in Innsbruck eine Gehirnerschütterung, muss zumindest eine Woche pausieren. „Wir kennen das von Martin Mairitsch aus der letzten Saison, sowas kann sich in die Länge ziehen“, weiß Manager Alexander Kutzer. „Wir hoffen aber, das es bei D’Aversa nicht so lange dauern wird.“ Bei Laibach muss Ex-Dornbirn-Crack Guillaume Desbiens wegen einer ähnlichen Verletzung wohl auch heute pausieren. Er ist einer von drei Kanadiern bei Olimpija, neben den Österreichern Kristof Reinthaler, Fabian Scholz und Roland Kaspitz tragen sonst nur Slowenen den Dress der Drachen.

Nur nicht unterschätzen

Mit sieben Zählern liegen die Laibacher zwar nur auf dem vorletzten Rang, Dornbirn wird aber gut beraten sein, den Gegner nicht zu unterschätzen. Neben einem 5:2-Erfolg gegen die Vienna Capitals stehen noch ein Sieg und zwei Niederlagen in der Overtime zu Buche. Und zwei weitere Partien gingen lediglich mit einem Tor Unterschied verloren.

Partner in der Luft: Renate Moser (Intersky) und Alex Kutzer. dec
Partner in der Luft: Renate Moser (Intersky) und Alex Kutzer. dec