Lampert und Maurer dominierten

14.10.2015 • 19:35 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Tagessieg in Eichenberg: Christoph Lampert wedelte als Schnellster durch die Slalomtore.  AUSTRIA RACING PICS
Tagessieg in Eichenberg: Christoph Lampert wedelte als Schnellster durch die Slalomtore. AUSTRIA RACING PICS

Beim Eichenberg-Berg-rennslalom blieb ein Tagessieg im Ländle, einer ging in die Schweiz.

Eichenberg. (VN-dg) Viele zufriedene Gesichter gab es beim Saisonfinale zum Vorarlberger Drytech-Race-Automobilcup, denn der Renn-und Rallyeclub Vorarlberg veranstaltete gemeinsam mit der örtlichen Feuerwehr und dem Musikverein wieder zwei gelungene Renntage in Eichenberg. Bestens klappte die Organisation mit dem Fahrerlager erstmals direkt im Ort. Am Samstag hatte die Fahrbahn vom feuchten Nebel wenig Grip, am Sonntag herrschten hingegen sehr gute Wetterbedingungen und die Reifen kamen trotz der herbstlichen Jahreszeit noch fast auf optimale Betriebs­temperaturen. Am ersten Renntag gab es drei Ausritte, jedoch „nur“ mit Blechschaden. Am Folgetag verlief das Rennen völlig störungsfrei. Knapp 2000 Fans wohnten dem Rennen bei. Eichenbergs Bürgermeister Josef Degasper will das Rennen weiterhin stattfinden lassen.

Zwei absolute „Überflieger“

Schnell kristallisierten sich mit dem Feldkircher Christoph Lampert und dem Schweizer Marcel Maurer zwei „Überflieger“ um die beiden Tagessiege heraus. Lampert holte sich dann auch am Samstag mit seinem neu beklebten 1000-ccm-TracKing-Silhouetten-Renner knapp den Gesamtsieg. Im dritten Rennheat unterbot er mit einer Laufzeit von 45,78 Sekunden seinen Streckenrekord aus dem Vorjahr um neun Hundertstelsekunden und verwies Marcel Maurer auf den zweiten Rang. Dieser drehte allerdings am zweiten Renntag mit seinem 2-l-Formel-Renault-Monoposto den Spieß um und siegte vor Lampert. Der 27-jährige Eidgenosse aus Längenbühl, heuer Schweizer Formel-Renault-Vizemeister, schaffte im zweiten Rennheat mit 44,51 Sekunden einen neuen absoluten Streckenrekord. Obwohl Lampert erneut vier konstante, fehlerfreie „Gipfelstürme“ (alle innert sechs Zehntelsekunden) hinknallte, fehlte dem 33-Jährigen in der Addition der drei schnellsten Heats schlussendlich eine Sekunde auf Maurer.

Ostermann neuer Champion

Dritter wurde jeweils der Koblacher und Vorjahres-Cup-Champion Patrik Nickel.
Der Opel-Kadett-Gerent-Pilot bekam allerdings von Lampert und Maurer im Schnitt zwei Sekunden pro Lauf aufgebrummt. Der Langener Michael Ostermann (Mitsubishi Lancer) schaffte in der Gruppe V zwei knappe Klassensiege und ist somit neuer Drytech-Race-Cup-Meister vor Nickel und dem Schweizer Dani Buser (Subaru).