Belohnung der anderen Art

Sport / 15.10.2015 • 18:17 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Johanna Rausch (Bild) kann so wie Julia Feierle und Anna Moosbrugger auf Erfahrung im Europacup verweisen.  Foto: steurer
Johanna Rausch (Bild) kann so wie Julia Feierle und Anna Moosbrugger auf Erfahrung im Europacup verweisen. Foto: steurer

Dornbirner Handballerinnen bestreiten Europacupspiele gegen Ankara in der Türkei.

Dornbirn. (VN-jd) Mit dem Finaleinzug im ÖHB-Cup der letzten Saison haben sich die Handballerinnen des SSV Dornbirn-Schoren auf sportlichem Weg zum elften Mal in der Vereinsgeschichte die Teilnahme am Europacup gesichert. Doch Neotrainerin Sabine Kainrath gibt sich keinen Illusionen hin und betont klar, dass die Einsätze auf der europäischen Bühne eine Belohnung der besonderen Art sind und man aus sportlicher Sicht keine große Erwartungen hegt, zumal auch die finanziellen Belastungen nicht unerheblich sind. Deshalb hat man sich beim Schulsportverein auch dazu entschlossen, die beiden Begegnungen morgen und am Sonntag (jeweils 17 Uhr) gegen den türkischen Titelträger Ankara BSK in Runde zwei des Cupsiegerbewerbs auswärts auszutragen. „Man muss da einfach die Kirche im Dorf lassen und die Sache ganz realistisch betrachten. Wir sind ein reiner Amateurklub und treffen hier auf Gegner, die zumindest semiprofessionell tätig sind. Deshalb kann man solche Auftritte als eine Belohnung der etwas anderen Art für die Mädchen für ihren großen Einsatz bezeichnen. Nichtsdestotrotz werden wird natürlich versuchen, unsere Haut so teuer als möglich zu verkaufen“, betont die SSV-Trainerin abschließend.