„Es gibt keinen Favoriten“

Sport / 16.10.2015 • 22:34 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Vinicius Gomes (in Bildmitte gegen die Harder Markus Grabherr/l. und Marcel Riedeberger) soll für Bregenzer Tore im Derby sorgen . Foto: stiplovsek
Vinicius Gomes (in Bildmitte gegen die Harder Markus Grabherr/l. und Marcel Riedeberger) soll für Bregenzer Tore im Derby sorgen . Foto: stiplovsek

Sowohl Hard als auch Bregenz brauchen Punkte. Sechs Spieler holt Vergangenheit ein.

hard. Das Bodenseederby (Samstag, 16 Uhr) im Harder Waldstadion, das vorletzte Duell zweier Vorarlberger Mannschaften im Herbstdurchgang der Westliga, wird für Mittelständler Hard sowie für Nachzügler SW Bregenz ein richtungsweisendes Spiel. Vor allem die Gäste sind auf Punktezuwachs angewiesen, sonst droht der Absturz in die Abstiegszone.

Hard in Bestbesetzung

Hard dagegen könnte mit dem vierten Heimsieg an der oberen Tabellenhälfte anklopfen. „In diesem Derby gibt es keinen Favoriten. Kleinigkeiten, wie der größere Wille, entscheiden über Sieg oder Niederlage“, sagt Hard-Coach Oliver Schnellrieder. Der 45-jährige Tiroler kann mit seiner Mannschaft seit längerer Zeit wieder in Bestbesetzung antreten. Er erwartet aber auch ein „Kampf auf Biegen und Brechen“.

Bregenz wartet nach der Rückkehr in die Westliga noch immer auf den ersten Auswärtssieg. Zwei Punkte aus fünf Partien haben die Bodenseestädter auf fremden Plätzen geholt. „Wir haben die Qualität und die Stärken, um Hard richtig wehzutun. Allerdings bedarf es einer guten Leistung der gesamten Mannschaft“, freut sich Bregenz-Kapitän Christoph Fleisch an eine Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. Der 32-jährige Allroundler schnürte die letzten drei Saisonen in Hard die Schuhe.

Eine besondere Partie wird es auch für den Neo-Bregenzer Marcel Riedeberger (28) bzw. Lokman Topduman (26), Serkan Yildiz (30), Sercan Altuntas (25) und Semih Yasar (27). Alle sind schon für den Derby-Gegner mehrere Jahre jeweils unter Vertrag gestanden.