Bucuresti wankte, fiel aber nicht

18.10.2015 • 20:12 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der Schwede Tobias Warvne (gelbes Trikot) war mit acht Treffern erfolgreichster Bregenzer Werfer beim 23:22-Sieg im Europacup. Foto: gepa
Der Schwede Tobias Warvne (gelbes Trikot) war mit acht Treffern erfolgreichster Bregenzer Werfer beim 23:22-Sieg im Europacup. Foto: gepa

Bregenzer Handballer trotz 23:22-Heimsieg über Rumänen im Europacup ausgeschieden.

Bregenz. (VN-jd) Es sollte nicht sein. Trotz einer starken Leistung und einem 23:22-Heimsieg über CSM Bucuresti müssen sich die Bregenzer Handballer für diese Saison aus dem Europacup verabschieden. Die Rumänen hatten das Hinspiel mit 28:24 für sich entschieden und qualifzierten sich mit einem Gesamtskore von 50:47 für die dritte Runde des EHF-Cups.

Auftakt nach Maß

Vor 1200 Zuschauern verbuchten die Festspielstädter einen Beginn nach Maß und hatten bereits nach elf Minuten mit 6:2 den Rückstand aus dem Hinspiel egalisiert. Doch eine Partie im Handball dauert 60 Minuten und die körperlich robusten, allerdings technisch alles andere als sattelfesten Rumänen konnten ihre Startprobleme sukzessive ablegen. Am Ende wurden beim Stand von 12:9 aus Sicht der Gastgeber die Seiten gewechselt.

40. Sieg im Europacup

Bis zur 37. Minute (15:11) konnten die Mannen von Coach Robert Hedin den notwendigen Vier-Tore-Vorsprung halten, ehe die Kräfte, bedingt durch die Ausfälle von Lucas Mayer, Marian Klopic und Dominik Bammer, schwanden. Nach dem 17:17-Ausgleich (50.) warf Bregenz zwar noch einmal alles nach vorne, mehr als der ehrenvolle Abschied mit dem 40. Sieg im 91. Auftritt auf der europäischen Bühne war nicht mehr möglich. Der Meinung war auch Coach Hedin nach dem Abpfiff: „In der Abwehr war die Leistung absolut zufriedenstellend. Im Angriff haben wir aber definitiv zu viele Sitzer ausgelassen. Dadurch konnten wir uns nie richtig absetzen und am Ende hat auch die Kraft und Cleverness gefehlt, um den Lucky Punch zu setzen“, betonte der Bregenz-Coach zähneknirschend.