Eine Konstante ist nur Altachs Inkonstanz

Sport / 19.10.2015 • 20:21 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Auf einen Sieg folgte in der laufenden Saison zumeist sogleich eine Niederlage.

Altach. Ereignisreich, ganz spezielle Momente, aber auch viele Auf und Abs – Konstanz scheint in der Saison 2015/16 für den heimischen Bundesliga-Klub ein Fremdwort zu sein. Dies gilt aber nicht nur für die Ergebnisse, auch in der Leistung hinkte die Mannschaft in gewissen Spielen hinterher. Immer wieder schlichen sich Halbzeiten ein, in denen man nicht auf Touren kam. Vor allem die Zweikampfbilanz war nicht so wie im Vorjahr, was auch Trainer Damir Canadi zuletzt bekrittelte. So hatte der 45-jährige Coach zuletzt darauf hingeweisen, dass er die Grundtugenden schmerzlich vermisst habe.

Hinzu kommen auch immer wieder verletzungsbedingte Ausfälle. Schon in der Vorbereitung sorgten kleinere Wehwehchen immer wieder für Absenzen. Auch personell kam nie wirklich Konstanz auf. Nicht zuletzt deshalb standen in Graz gegen Sturm nur noch zwei Spieler – Boris Prokopic und César Ortiz – in der Startformation, die in der Vorsaison am vorletzten Spieltag, im Heimspiel gegen Grödig (2:0) mit von der Partie waren.

In den Wochen bis zur Winterpause (ab 13. Dezember) hat der Spielplan aber kein Einsehen mit den Altachern und ihren Problemen. In den neun noch verbleibenden Partien müssen Kapitän Philipp Netzer und Co. nämlich noch sechs Mal in der Fremde antreten, darunter auch das Drittrundenspiel im ÖFB Samsung Cup bei Austria Wien (4. November).