Rainer Salzgeber und sein ungutes Gefühl am Vortag

21.10.2015 • 21:04 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Seit dem Jahr 2004, damals noch als Schülerin, fährt Anna Fenninger für Head. Rainer Salzgeber legte ihr kürzlich einen neuen Vertrag vor. Foto: RP
Seit dem Jahr 2004, damals noch als Schülerin, fährt Anna Fenninger für Head. Rainer Salzgeber legte ihr kürzlich einen neuen Vertrag vor. Foto: RP

Der Head-Rennsportleiter hofft auf eine schnelle Genesung bei Anna Fenninger.

Kennelbach (VN-ko) Rainer Salzgeber war am Tag vor Fenningers Unfall auf der Piste in Sölden. „Ich habe da ein paar amerikanischen Nachwuchsläufern beim Training zugesehen und hatte ein ungutes Gefühl. Ich habe mir gedacht, hoffentlich bleiben die alle gesund.“ Die Piste sei schon ziemlich ausgefahren gewesen, erzählt der Rennsportleiter der Skifirma Head, es sei zu riskanten Manövern gekommen.

Vertrag steht vor Verlängerung

Über Fenningers Missgeschick wurde Salzgeber von Servicemann Mike Jöchl informiert. Der Innenski habe sich im Schnee gefangen, die Läuferin wurde ausgedreht und flog mit einem Highsider ins nächste Tor. „In diesem Jahr passt offenbar alles zusammen bei ihr, das ist wie die berühmte Faust aufs Auge.“ Salzgeber glaubt an eine schnelle Genesung bei Fenninger. „Nina Ortlieb hatte ziemlich genau die gleiche Verletzung“, erinnert er sich. Die junge Lecherin erholte sich rasch, gewann nach der Rehabilitation gleich den Junioren-Weltmeistertitel.

Der Vertrag zwischen Fenninger und Head, der seit dem Jahr 2004 Bestand hat, läuft bis 2016. Salzgeber, der seinen Schützling morgen besuchen will: „Es gibt von uns bereits ein Angebot über eine vorzeitige Vertragsverlängerung.“