Der Kampfgeist ist spürbar

Sport / 22.10.2015 • 22:40 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Anna Fenninger begann bereits mit den ersten Therapie­einheiten.

Innsbruck. Anna Fenninger hat die erste Nacht nach der Knieoperation gut überstanden. Das sagte der behandelnde Arzt Christian Hoser auf Anfrage der Austria Presse Agentur. „Anna kann mit ihren Schmerzen sehr gut umgehen. Der Schmerzmittelverbrauch ist sehr moderat“, sagte Hoser und fügte hinzu: „Natürlich ist sie psychisch nach der schweren Verletzung angeschlagen.“

Die Olympiasiegerin wird nach ihrem Trainingssturz in Sölden in der Privatklinik Hochrum betreut. Sie riss sich im rechten Knie das vordere Kreuzband, das rechte Seitenband, den Innen- und Außenmeniskus sowie die Patellasehne. Es folgte eine zweistündige Operation. Fenninger wird bei gutem Heilungsverlauf frühestens in neun Monaten wieder mit dem Skitraining beginnen können.Gestern wurden die Operationsschläuche entfernt, die 26-Jährige konnte erstmals kurz aufstehen. Noch am Nachmittag sollte mit der Therapie begonnen werden. „Zuerst mit Lymphdrainagen und leichter Bewegung des Knies mittels einer motorisierten Schiene“, erläuterte Hoser.

Fenninger, die sich sehr über die vielen Genesungswünsche in den sozialen Medien freute, sei sich bewusst, dass der Weg lang und schwierig werde, betonte Pressesprecherin Ursula Hoffmann. Es sei aber schon in ihren ersten Äußerungen nach der Operation ein Kampfgeist zu spüren gewesen. Und sie könne schon wieder lächeln.