Fenningers Zustand ist besser als erwartet

Sport / 23.10.2015 • 21:55 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

ÖSV-Arzt ist zufrieden, auch das linke Knie wird behandelt.

Innsbruck. Christian Hoser war als behandelnder Arzt von Anna Fenninger zwei Tage nach der Knieoperation in der Privatklinik Hochrum zufrieden mit der Entwicklung seiner Patientin. „Ihr Zustand ist besser als man erwarten durfte“, erklärte der Mediziner in einem auf der ÖSV-Website veröffentlichten Interview.

Beim Verbandswechsel habe das operierte rechte Knie keine Entzündungszeichen erkennen lassen, die deutliche Schwellung sei „für diese Situation im normalen Bereich“, sagte Hoser. Fenninger absolviert nach den bei einem Trainingssturz in Sölden erlittenen mehrfachen Bänderrissen bereits Bewegungsübungen und ist laut Arzt mit Krücken „ganz sicher unterwegs“.

„Es kommen noch Täler“

Nach Meinung Hosers geht die 26-Jährige psychisch gut mit dem schweren Schlag einer erstmaligen schweren Verletzung um. „Wir wissen, dass noch einige Täler kommen werden, aber da werden wir ihr drüberhelfen.“

In der Klinik wird auch das linke Knie mit Elektrotherapie behandelt, das Fenninger in den vergangenen Wochen zu einer Trainingspause gezwungen hatte. In frühestens sechs bis acht Wochen wird evaluiert, ob andere als nichtoperative Maßnahmen nötig sind“, betonte Hoser.