Heroischer Kampf bleib unbelohnt

23.10.2015 • 20:47 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Hard-Routinier Michael Knauth trug sich beim 33:36 in Wien sechs Mal in die Torschützenliste ein. Foto: GEPA
Hard-Routinier Michael Knauth trug sich beim 33:36 in Wien sechs Mal in die Torschützenliste ein. Foto: GEPA

Meister Alpla HC Hard fordert Leader Margarten bis zum Ende und unterliegt 33:36.

Wien. (VN-jd) „Ich kann meinen Jungs wirklich keinen Vorwurf machen. Sie haben das Maximum an Kampfgeist und Einsatz an den Tag gelegt. Doch am Ende hatten die Fivers den etwas längeren Atem. Doch die Meisterschaft dauert noch lange und wir werden in dieser Saison sicher noch einmal mit zwei Punkten im Gepäck aus Wien ins Ländle zurückkehren.“ Selten zuvor hatte sich Coach Markus Burger nach einer Niederlage so positiv über die Leistung seines Teams geäußert, wie es nach dem 33:36 im Topduell bei Leader Margareten der Fall war. In der Tabelle nimmt der Meister der letzten vier Saisonen aus dem Ländle bei Halbzeit des Grunddurchgangs in der Handball-Liga Austria mit sechs Zählern Rückstand auf die Fivers bzw. einem Punkt auf Bregenz den dritten Rang ein.

Die Roten Teufel vom Bodensee zeigten von Anpfiff an wenig Respekt vor den weiterhin mit dem Punktemaximum die Tabelle anführenden Wienern und lieferten den Gastgebern die gesamte Spielzeit ein Duell auf Augenhöhe. In Durchgang eins wechselte die Führung permanent, am Ende wurden beim Stand von 17:15 aus Sicht der Harder die Seiten gewechselt.

Nach der Pause ging der offene Schlagabtausch weiter. Nach dem 27:27 (51.) hatten dann aber die Fivers das Momentum auf ihrer Seite und konnten sich mit einem 4:0-Lauf auf 31:27 (54.) absetzen. Doch Hard gab nicht auf, kompensierte die verletzungsbedingten Ausfälle von Abwehrchef Frédéric Wüstner (Knie) und Daniel Dicker (Schulter) und kam auf 32:33 heran, ehe Richard Wöss und Markus Kolar mit einem Doppelschlag innert 25 Sekunden zum 35:32 die Vorentscheidung gelang.

Am Montag wartet im Heimspiel gegen Schlusslicht Linz eine Pflichtaufgabe. Anpfiff in der Sporthalle am See ist um 19 Uhr, im Hinspiel gab es einen 28:14-Kantersieg für die Roten Teufel.

Wir haben den Kampf voll angenommen und die Fivers haben gewackelt, sind aber nicht gefallen.

Markus Burger