EHC Lustenau hüpfte auf Platz eins

26.10.2015 • 21:38 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Bregenzerwald-Torhüter Viktor Scherrieble und seine Vorderleute waren gegen Celje sehr beschäftigt. Foto: Stiplovsek
Bregenzerwald-Torhüter Viktor Scherrieble und seine Vorderleute waren gegen Celje sehr beschäftigt. Foto: Stiplovsek

Mit zwei Siegen überholten die Sticker Feldkirch – der Bregenzerwald als dritte Kraft.

Lustenau. (VN-ko) Ende gut, alles gut. Die Vorarlberger Teams in der Inter National League erfüllten am Doppelwochenende in fünf Spielen allesamt ihre Pflicht und fuhren das volle Punktekontingent ein. Aber ohne Probleme ging es bei keinem aus dem Trio ab. Besonders zufrieden kann man in Lustenau sein: Rechtzeitig mit Ende des ersten Viertels hüpfte man auf den ersten Platz. Präsident Herbert Oberscheider ist nach sieben Siegen in Serie selbstredend zufrieden: „Wir haben Qualität im Team. Die Jungen bekommen viel Eiszeit, auch Goalie Simon Büsel.“

Gezittert und getroffen

Celje mit 3:2 und Kapfenberg mit 6:1 besiegt – die Cracks von Trainer Janne Sinkkonen zogen mit diesen Erfolgen aufgrund eines 4:3 in der direkten Begegnung in der Tabelle an der VEU vorbei. In beiden Partien stand aber nach dem ersten Drittel eine Null. Das Duell gegen Celje wurde am Ende fast noch zur Zitterpartie, kamen doch die Slowenen eine Minute vor Schluss auf 2:3 heran. Gegen die jungen Kapfenberger Kängurus war Topscorer Scott Barney mit drei Treffern und einer Vorlage der Matchwinner.

Harzig war es für die VEU in Kitzbühel. Drei Tore im Mitteldrittel verschafften den Feldkirchern etwas Luft, viele Strafen hielten die Spannung aber immer hoch. „Der Schiedsrichter ließ kaum ein vernünftiges Spiel aufkommen, es hat beide Mannschaften gleich getroffen“, meinte Coach Michael Lampert.

Kantersieg und Kraftakt

Der EHC Bregenzerwald etablierte sich endgültig als dritte Kraft in der Liga. Einem 8:2-Kantersieg gegen Kapfenberg – mit dem INL-Premierentreffer von Simeon Schwinger – folgte ein Kraftakt gegen Celje. Beim 4:3 mussten die Spieler von Trainer Alex Stein nicht nur einem 1:3-Rückstand hinterherlaufen, sondern am Ende auch um den knappen Vorsprung zittern. Zwei Tore von Kapitän Christian Ban im letzten Drittel drehten die Partie, Kevin Macierzynski und Marc Stadelmann mussten mit Spieldauerdisziplinarstrafen vorzeitig unter die Dusche.