„Ein Zeichen setzen“

26.10.2015 • 20:24 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Michael Langer setzt auf Menschlichkeit. Foto: gepa
Michael Langer setzt auf Menschlichkeit. Foto: gepa

Aktive und ehemalige Vorarlberger Sportler werden am 9. November in Altach ein Benefizspiel bestreiten.

Schwarzach. (VN-cha) David Alaba tat es, auch Zlatko Junuzovic – die beiden Stars der österreichischen Fußball-Nationalelf haben in Sachen aktueller Flüchtlingssituation schon ein Zeichen der Menschlichkeit gesetzt. Das tun nun auch Vorarlberger Sportler und Sportlerinnen. „Wir wollen ein Zeichen setzen“, bringt es Valerenga-Oslo-Legionär Michael Langer auf den Punkt. Die Idee des Fußball-Torhüters war es, ein Benefizspiel zu organisieren und mit den Erlösen karitativen Institutionen, die sich stark in der Flüchtlingshilfe engagieren, finanziell ein wenig unter die Arme zu greifen.

Langer, dessen Klub zwei Spieltage vor Schluss Platz sechs in der Tabelle einnimmt, hat für seine Idee viele Mitstreiter gefunden. So werden am 9. November (18.30 Uhr) bei der vom ehemaligen FIFA-Schiedsrichter Gerd Grabher geleiteten Partie in der Altacher Cashpoint-Arena u. a. Vorarlbergs TdF-Finisher Matthias Brändle oder Österreichs Ex-Nationalspieler Markus Weissenberger die Fußballschuhe schnüren. Auch Spieler von Bundesligist Altach oder Erstligist Austria Lusten­au stellen sich in den Dienst einer guten Sache.

Die VN haben Initiator Michael Langer zu seinen Plänen befragt.

Was kann der Sport in der Flüchtlingsfrage bewegen? Der Sport verbindet Menschen, Länder und Nationalitäten. Hautfarbe, Herkunft oder Glaubensrichtung spielen im Sport keine Rolle. Wir wollen helfen, die Integration und das Zusammenleben zu beleben.

Was erwartet die Besucher am 9. November? Erstmal ein großes Dankeschön an den SCR Altach, der dafür sofort ein Ohr hatte. Die Zuschauer dürfen sich auf ein Sportfest und auf eine Tombola mit attraktiven Preisen freuen. Preise, die es sonst nicht zu kaufen gibt.