Ein Billigmotor bringt Formel 1 in Aufruhr

27.10.2015 • 18:39 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Austin. Bernie Ecclestone lässt die Muskeln spielen und geht auf Konfrontationskurs mit Ferrari und Mercedes. Der Big-Boss will ab 2017 einen neuen Billigmotor einführen und so die Vormachtstellung der beiden Topteams brechen. Der neue Motor (2,2 Liter V6-Biturbo) soll im Gegensatz zum aktuellen Hybridantrieb ohne Elektropower auskommen.

Es werde die Möglichkeit eines Kundenmotors geprüft, teilten Ecclestone und der Weltverband FIA mit Präsident Jean Todt mit. Was zunächst harmlos klingt, ist in Wahrheit eine Revolution. „Nach Prüfung dieser Möglichkeit kann die FIA eine Ausschreibung für Bewerber verkünden, die einen Kundenmotor zu einem wesentlich niedrigeren Preis anbieten möchten als er heute geläufig ist“, hieß es in der Stellungnahme – eine gezielte Attacke auf Ferrari und Mercedes. Ecclestone ist sauer auf die beiden Premiumhersteller, weil sie sich geweigert hatten, den Rivalen Red Bull ab 2016 mit einem Motor auszustatten.