Lewis HAmilton. Der Formel-1-Weltmeister von A bis Z

Sport / 27.10.2015 • 19:39 Uhr / 5 Minuten Lesezeit

A wie Ayrton Senna: Hamiltons Held. „Ich war neun Jahre alt, als Senna starb und versteckte mich hinter einem Lastwagen, damit mich mein Vater nicht weinen sah“, sagte der 30-Jährige einmal.

B wie Bruder: Hamilton vergöttert seinen sieben Jahre jüngeren Halbbruder Nicolas, der an Kinderlähmung leidet und selbst eine Rennfahrerkarriere anstrebt.

C wie Carl Lewis: Der Weltmeister wurde nach der Leichtathletik-Legende benannt.

D wie Debüt: 2007 stieg Hamilton mit 22 Jahren bei McLaren in die Formel 1 ein und feierte noch im selben Jahr in Kanada seinen ersten Grand-Prix-Sieg.

E wie Ehrgeiz: Als Zehnjähriger ging Hamilton am Rande einer Motorsportgala auf McLaren-Teamchef Ron Dennis zu und sagte: „Ich will eines Tages für Ihr Team fahren und Formel-1-Weltmeister werden!“ Gesagt, getan. Schon 2008 und 2014 hatte er triumphiert.

F wie Facebook: Hamilton ist sehr aktiv in dem sozialen Netzwerk, auch bei Twitter zwitschert er eifrig über Wichtiges und Nichtiges.

G wie Grenada: Hamiltons Großeltern väterlicherseits stammen von der Karibikinsel und wanderten in den 1950er Jahren nach Großbritannien aus.

H wie Hai: Hamilton weigert sich, im offenen Meer zu schwimmen, weil er Angst vor dem Raubfisch hat.

I wie Instinkt: „Ich fahre mit meinem Herzen“, sagt er.

J wie Jackson, Michael: Einer seiner Lieblingsmusiker. Den Titel „Man in the Mirror“ hört er am liebsten.

K wie Kirche: Hamilton ist ein sehr gläubiger Mensch und betet viel.

L wie lässig: Hamilton trägt die größten Sonnenbrillen der Formel 1, glänzende Brillies in beiden Ohren und seine Kappe in der Freizeit wie ein Rapper etwas schief auf dem Kopf.

M wie Manager: 2014 hatte er sich von Simon Fuller, der auch schon die Spice Girls und David Beckham zu Mega-Stars aufbaute, getrennt. Seitdem kümmert sich Hamilton

verstärkt

selbst um seine Vermarktung.

N wie Nummer: Vor der Saison 2014 wählte Hamilton die Startnummer 44, mit ihr war er schon im Kart erfolgreich.

O wie Orden: Im Dezember 2008 überreichte Queen Elisabeth II. Hamilton den Verdienstorden ‚Member of the British Empire‘.

P wie Pussycat Doll: Mit Frontfrau Nicole Scherzinger hatte er eine spektakuläre On-off-Beziehung.

Q wie Qualifying: Hamiltons große Stärke. Kaum ein Fahrer ist im entscheidenden Moment über eine Runde schneller als er.

R wie Rosberg, Nico: Seinen Teamrivalen und Kumpel aus Kindertagen hat er in dieser Saison deutlich in die Schranken gewiesen.

S wie São Paulo: Mit einem Überholmanöver in der letzten Kurve der letzten Runde des letzten Rennens der Saison holte sich Hamilton in der brasilianischen Stadt 2008 seinen ersten Titel.

T wie tierlieb: Hamilton ist ganz vernarrt in seine beiden englischen Bulldoggen Roscoe (Bild) und Coco. Die Hunde dürfen auch schon mal mit ins Fahrerlager.

U wie Unsummen: Hamilton gehört zu den am besten bezahlten Piloten im Feld. Sein neuer Vertrag soll ihm rund 30 Millionen Euro Gehalt einbringen – ohne Werbung.

V wie Vater: Papa Anthony nahm zwei Nebenjobs auf, um das teure Hobby seines Sprösslings zu finanzieren und die Karriere anzuschieben. Er war auch der erste Manager von Lewis, bevor sie sich zerstritten. Das Duo hat sich aber längst wieder versöhnt.

W wie Wohltätigkeit: Hamilton engagiert sich für zahlreiche karitative Zwecke und Aktionen. Unter anderem ist er als Botschafter des Kinderhilfswerks UNICEF unterwegs.

X wie x-beliebig: Genau das, was Hamilton nicht ist.

Y wie Young, Ashley: Der Fußball-Star von Manchester United ging mit Hamilton zur Schule.

Z wie Zukunft: Hamilton hat im Mai seinen auslaufenden Vertrag bei Mercedes bis 2018 verlängert. Nach der Formel-1-Karriere will er vielleicht professionell Musik machen.

Wenn ich mitten in einem Grand Prix sterben würde – kein Problem! Mir wäre aber lieber, wenn es erst nach dem Ziel passiert.

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