Aussage gegen Aussage und neuer Verdacht

Sport / 29.10.2015 • 22:41 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Frankfurt/main. Schlüsselfigur Theo Zwanziger hat sich in der WM-Affäre den externen DFB-Ermittlern gestellt und eine Privatfehde mit seinem Nachfolger Wolfgang Niersbach bestritten. „Ich habe alle meine Dokumente vorgelegt, meine Anmerkungen und meine Einschätzungen präsentiert“, sagte der 70-Jährige. Dem Nachrichtenmagazin „Spiegel“ hatte er von einer schwarzen Kasse in der deutschen Bewerbung für die WM 2006 berichtet. Zudem behauptet er, dass Exnationalspieler Günter Netzer ihm gegenüber die Bestechung von vier FIFA-Funktionären vor der WMVergabe an Deutschland eingestanden habe.

So stehen nach der Enthüllung von dubiosen Geldflüssen in dem Skandal weiter Aussagen gegen Aussagen. Denn nun meldete sich der enge Beckenbauer-Vertraute Fedor Radmann zu Wort. „Ich könnte beim Leben meiner sechs Kinder beschwören, dass ich felsenfest davon überzeugt bin, dass nicht ein Mensch von uns bestochen wurde“, sagte das Mitglied des WM-Organisationskomitees. Und die „SZ“ berichtet gar von einer schwarzen Kasse beim Weltverband.