Für Lauda hat Red Bull nur die Renault-Option

30.10.2015 • 22:04 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Mexiko. Mercedes-Aufsichtsratschef Niki Lauda hat im Vorfeld des Formel-1-Grand-Prix von Mexiko betont, dass Konkurrent Red Bull Racing nur noch eine Motorenoption für das kommende Jahr habe: Renault. Eigentlich wollte sich das österreichisch-britische Team vom schwächelnden französischen Partner vorzeitig per Saisonende lösen, doch nun bleibe keine andere Wahl als die weitere Zusammenarbeit.

„Was ich tun würde, wenn ich in der Situation von Red Bull wäre? Das kann ich Ihnen sagen“, sprach Lauda Klartext. „Ferrari hat Nein gesagt, Mercedes kann nicht, weil es bereits vier Teams beliefert, damit bleibt nur noch Renault“, unterstrich Österreichs Formel-1-Legende. Denn eine Einigung mit Honda scheiterte am Veto von McLaren. „Wenn Red Bull weitermachen will, und ich denke, dass sie das wollen, müssen sie eine Lösung mit Renault finden. Und wenn sie nicht weitermachen wollen, dann haben wir ein großes Problem, nicht nur Red Bull, sondern die Formel 1“, betonte Lauda, der die Kritik von Red Bull an Renault als „überzogen“ einstuft.