Die Flügelzange als Erfolgsfaktor

Sport / 01.11.2015 • 21:17 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Der 20-jährige Sebastian Burger verbuchte bei acht Wurfversuchen eine maximale Ausbeute. Nach Spielende wurde der Flügelflitzer verdient als „Man of the Match“ ausgezeichnet. Fotos: GEPA
Der 20-jährige Sebastian Burger verbuchte bei acht Wurfversuchen eine maximale Ausbeute. Nach Spielende wurde der Flügelflitzer verdient als „Man of the Match“ ausgezeichnet. Fotos: GEPA

Bregenzer Handballer mit 31:30-Arbeitssieg zu Hause gegen Aufsteiger Bruck.

Bregenz. (VN-jd) Bregenz-Coach Robert Hedin sprach nach Spielende von einem mehr als glücklichen Gewinn der beiden Punkte und betonte, dass die Abwehrleistung alles andere als zufriedenstellend war, und man am Ende mit einem blauen Auge davongekommen sei. Lob gab es lediglich für die Flügelzange mit Sebastian Burger und Julian Rauch, die mit insgesamt 13 Treffern einen Löwenanteil am glücklichen 31:30-Erfolg im ersten Heimspiel der Rückrunde des Grunddurchgangs der Handball-Liga Austria hatte.

Der neunfache HLA-Titelträger und letztjährige Vizemeister bekundete zu Beginn große Probleme mit dem Aufsteiger aus der Steiermark. Bruck, angeführt vom Ex-Bregenzer Ivan Dimitrijevic, degradierte die Gastgeber zunächst zu Statisten und lang nach sieben Minuten mit 4:0 vorne. Erst nach einigen finsteren Blicken und klaren Worten erwachte Bregenz und glich mit einem 8:4-Lauf bis zur 16. Minute aus. Nach dem 8:10-Rückstand (19.) hatte der Gastgeber dann seine beste Phase und zog bis zur Pause auf 17:14 davon.

Bruck steckte nie auf

Nach dem 21:15 (35.) schien es, als ob Bregenz nun die Partie ohne Mühe nach Hause spielt. Doch die Steirer ließen sich nicht abschütteln, steckten trotz der Rückstände von 19:24 (41.), 23:27 (47.) und 25:29 (53.) nie auf und haderten am Ende mit dem Schicksal. Der letzte Wurf von Dimitrijevic drei Sekunden vor dem Abpfiff prallte von der Querlatte zurück ins Feld und die Festspielstädter durften sich über einen glücklichen 31:30-Erfolg und zwei weitere Punkte freuen.

Durch die Niederlage von Verfolger Krems hat Bregenz als Dritter in der Tabelle mit 15 Punkten weiter einen Zähler Rückstand auf Meister Hard, auf den bislang makellosen Leader Margareten hat die Equipe aus der Landeshauptstadt bereits sieben Punkte Differenz.