„Es gibt keinen Grund, die Füße hochzulegen“

01.11.2015 • 19:57 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Auswärts eine Macht: Dave MacQueen und sein Team holten auswärts mehr als die Hälfte der Punkte.  Foto: gepa
Auswärts eine Macht: Dave MacQueen und sein Team holten auswärts mehr als die Hälfte der Punkte. Foto: gepa

Der Dornbirner EC holte sich nach zwei Jahren wieder Punkte in Ungarn.

Fehervar. (VN-ab) Der knappe 3:2-Erfolg nach Verlängerung gegen Fehervar bedeutete für Dornbirn nicht nur den zehnten Saisonsieg, sondern es war auch der erste Punktegewinn bei den Magyaren seit dem Oktober 2013. Damit sicherten sich die Bulldogs den fünften Tabellenplatz und gehen so gut wie noch in die bereits traditionelle Nationalteampause. Für Coach Dave MacQueen ist dies allerdings kein Grund, die Füße hochzulegen. „Während der Saison kann ich nicht relaxen. Auch wenn ich versuchen werde, zwei, drei Tage abzuschalten, ist Eishockey immer präsent.“

Auf Play-off-Kurs

Es ist zwar noch nicht einmal die Hälfte des Grunddurchgangs gespielt, dennoch sind die Messestädter die Überraschung der Saison. Während man im letzten Jahr noch im unteren Viertel der Tabelle herumgrundelte, behaupteten die Dornbirner bis dato die Top-fünf-Position. „Die Jungs glauben aneinander und jeder setzt sich für jeden ein. Niemand schert sich darum, wer das Lob erntet oder wer die Tore erzielt. Es zählt einzig und allein der gemeinsame Erfolg“, begründet MacQueen den momentanen Erfolgsrun.

Dass dem so ist, bewies sein Team auch im Spiel gegen die Ungarn. Die Niederlage vom Vortag gegen Wien war abgehakt, gegen Fehervar rackerte das Team bis zum Umfallen und belohnte sich mit einer fulminanten Schlussoffen­sive. Matt Siddall und Olivier Magnan machten zwischen der 53. und 55. Minute aus einem 0:1-Rückstand ein 2:1. Die Ungarn retteten sich kurz vor Spielende mit einem Powerplay-Tor in die Verlängerung. Diese dauerte aber nicht einmal zwei Minuten, denn Chris D’Alvise fixierte in Überzahl mit seinem achten Saisontor zwei wichtige Auswärtspunkte.

Damit holten die Bulldogs mehr als die Hälfte der Punkte in fremden Stadien. „Zu Hause möchten wir nach der Pause für alle schwer zu schlagen sein“, fordert MacQueen von seinem Team. Gelingt dies, dann rückt die erstmalige direkte Play-off-Qualifikation tatsächlich in greifbare Nähe. Nach dem zwölftägigen Unterbruch bestreiten die Bulldogs 13 der bis zum Jahreswechsel ausstehenden 18 Spiele in der Heimarena.