Mehr Hand geht gar nicht . . .

Sport / 01.11.2015 • 23:04 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Köln. Peter Stöger ist ein ruhiger und besonnener Mann. Seine Worte wählt er meist mit Bedacht, dass der Trainer des 1. FC Köln lauter wird, passiert höchst selten. Am Samstag aber war es so weit. Das Handspiel von Hoffenheims Abwehrspieler Tobias Strobl nach Anthony Modestes Kopfball (57.) war der Auslöser. Für fast alle im Stadion war das Vergehen klar ersichtlich – außer offenbar für Schiedsrichter Günter Perl.

„Mehr Hand geht nicht. Aus 50 Metern habe ich es gesehen“, sagte der genervte Stöger nach dem 0:0 und legte zynisch nach: „Hand wird in Köln etwas anders bewertet, ist o. k. so. Darauf werden wir uns einstellen und bald auch etwas mehr mit der Hand spielen.“ Kein Wunder, denn vor zwei Wochen hat der Hannoveraner Leon Andreasen in bester Volleyballermanier den Siegtreffer für Hannover beim FCK erzielt.