Austria verlor, weil Effektivität fehlte

Sport / 03.11.2015 • 22:35 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Viele Chancen aber nur ein Tor. Lustenau kassierte beim FC Liefering eine 1:2-Niederlage.

Grödig. (VN-cha) Der Trainer setzte auf Rotation, aber schon in der ersten Halbzeit korrigierte Lassaad Chabbi seine Aufstellung. Daniel Sobkova, der im zentralen Mittelfeld begonnen hatte, wurde auf die linke Abwehrseite beordert, Ilkay Durmus blieb in der Pause endgültig in der Kabine. In dieser Phase klappte das Zusammenspiel nicht wirklich, vor allem in der Defensive gab es zu viele Räume für den Gegner.

Danach lief das Spiel der Grün-Weißen aber besser. Die mangelhafte Effektivität kostete die Lustenauer beim mit einigen Stars aufgefrischten Liefering einen möglichen Punktgewinn. Vor allem Trainersohn Seifedin Chabbi vergab eine Unzahl von Möglichkeiten. Er scheiterte in der ersten Halbheit an Keeper Carlos Coronel (10.), in der zweiten Hälfte dann nach einer Aschauer-Auflage. Besser machte er es kurz nach Seitenwechsel: 92 Sekunden waren gespielt, da verwandelte der 22-Jährige eine Kopfballvorlage von Peter Haring zum zwischenzeitlichen Ausgleich.

Auch in der Schlussphase, beim Stande von 1:2, sollte die Chance auf den Ausgleich wiederkommen. Chabbi fungierte dieses Mal als Vorbereiter, doch der eingewechselte Pius Grabher verschoss.