Bayern-Gala gegen Arsenal

Sport / 04.11.2015 • 23:08 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Kurz vor der Pause sorgte ÖFB-Kicker David Alaba (Nummer 27) mit einem satten Weitschuss für das vorentscheidende 3:0 für die Bayern gegen Arsenal.  Foto: reuters
Kurz vor der Pause sorgte ÖFB-Kicker David Alaba (Nummer 27) mit einem satten Weitschuss für das vorentscheidende 3:0 für die Bayern gegen Arsenal. Foto: reuters

Alaba und Co. nach 5:1-Heimerfolg fast sicher im Achtelfinale der Champions League.

münchen. Ein entfesselt aufspielender FC Bayern hat gegen den FC Arsenal eindrucksvoll Revanche genommen und steht nach einer weiteren Galavorstellung fast sicher im Achtelfinale der Champions League. Angeführt vom überragenden Zauberfüßchen Thiago bezwang die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola den völlig überforderten englischen Pokalsieger mit 5:1 (3:0) und festigte Platz eins in Gruppe F.

Höchste Arsenal-Niederlage

Doppeltorschütze Thomas Müller (29./89.), Robert Lewandowski (10.), ÖFB-Kicker David Alaba (44.) und Arjen Robben mit einem Blitztor nur 38 Sekunden nach seiner Einwechslung (55.) stellten den achten Heimsieg der Münchner in der Königsklasse nacheinander sicher. Für die Londoner reichte es bei ihrer höchsten Europacup-Niederlage durch einen sehenswerten Seitfallzieher von Olivier Giroud (69.) nurmehr zur Ergebniskorrektur.

Während Guardiolas Team (neun Punkte) das Ticket für die K.o.-Runde am 24. November gegen den griechischen Meister Olympiakos Piräus endgültig lösen kann, droht Arsenal (drei Punkte) um die diesmal desolaten Weltmeister Per Mertesacker und Mesut Özil das erste Vorrunden-Aus seit 2000.

Alaba-Tor und Vorlage

Das 1:0 hatte die Bayern befreit. Beim 2:0 schoss Müller Weltmeister-Kollege Mertesacker ans Knie, von wo der Ball leicht abgefälscht in der linken unteren Ecke einschlug. Alabas sehenswerter Linksschuss in den Winkel sorgte schon vor dem
Seitenwechsel für klare Verhältnisse. Robben erhöhte, als er Alabas Hereingabe unter die Latte hämmerte. Von nun an war es ein besseres Trainingsspielchen für den dominanten deutschen Rekordmeister, das Müller mit seinem zweiten Treffer veredelte.