Niersbach auf Tauchstation –Ruhe um Kaiser

Sport / 04.11.2015 • 21:47 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

frankfurt. Auch nach der Steuerrazzia hüllt sich der stark angeschlagene DFB-Präsident Wolfgang Niersbach in Schweigen. Ob oder wie lange der 64-Jährige angesichts der Geschehnisse rund um die ominöse 6,7-Millionen-Euro-Zahlung im Vorfeld der WM noch im Amt bleibt, ist unklar. Neben einer möglichen Anklageerhebung wegen Steuerhinterziehung drohen Niersbach, dem damaligen DFB-Chef Theo Zwanziger und dem früheren Generalsekretär Horst R. Schmidt nach Medieninformationen auch Schadenersatzforderungen in Millionenhöhe.

Keine juristischen Konsequenzen hat derzeit Franz Beckenbauer zu fürchten. Gegen Beckenbauer werde nicht ermittelt, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Grund dafür sei, dass Beckenbauer nichts mit der betreffenden Steuererklärung zu tun gehabt habe.