Herbstabschluss gegen Leader

Sport / 06.11.2015 • 22:36 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Auf Hard-Torhüter Dominik Lampert dürfte heute im Heimspiel gegen Wattens viel Arbeit warten. Foto: VN/Stiplovsek
Auf Hard-Torhüter Dominik Lampert dürfte heute im Heimspiel gegen Wattens viel Arbeit warten. Foto: VN/Stiplovsek

Mit Wattens gastiert der Winterkönig der Westliga heute (14 Uhr) in Hard.

Hard. Eine besondere Herausforderung wartet auf den FC Hard zum Abschluss der Herbstsaison. Mit Wattens gastiert die beste Mannschaft der Liga im Waldstadion. Eine fast unlösbare Aufgabe wartet da auf die Elf von Trainer Oliver Schnellrieder, zumal man einmal mehr nicht in Bestformation auflaufen kann. Und so werden zum Herbstausklang Markus Grabherr (28), der aufgrund einer Leistenverletzung kaum trainieren kann, sowie Lokman Topduman (26) noch einmal auf die Zähne beißen. Letzterer wird sich dann in der Winterpause einer Seitenbandoperation am Knie unterziehen. Angesichts des Fehlens von Rotsünder Serkan Yildiz (30) sowie den Langzeitverletzten Adrian Cimpean (31), Patrick Scherrer (28) und Metin Batir (26) ist der Einsatz des Duos vom Trainer auch gewünscht. Gilt es doch, einen allzu großen Rückfall in der Tabelle abzuwenden.

Die Konter müssen passen

„Unsere Chance ist, dass wir keine Chance haben. Eine Überraschung ist nur dann möglich, wenn wir unsere Zweikampfstärke in die Waagschale werfen können und wenn unsere Konter dann passen“, sieht Schnellrieder der Partie realistisch entgegen. Viel wird auch davon abhängen, wie sich die Harder Defensive auf Liga-Toptorjäger Simon Zangerl einstellen kann. Der Angreifer der WSG Wattens hat nämlich schon 19 Treffer auf seinem Konto.

Gästecoach Thomas Silberberger will die Partie keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen. Zudem fordert er nach der 1:2-Niederlage in Eugendorf eine Reaktion der Mannschaft. „Wir wollen den sehr guten Herbst mit einem Erfolgserlebnis abschließen“, so Silberberger. Angesichts der zuletzt augenscheinlichen Müdigkeit seiner Kicker fürchtet Silberberger in erster Linie den tiefen Boden im Harder Waldstadion. „Da müssen wir uns noch einmal überwinden.“