Ferrari-Chef möchte Red Bull helfen

09.11.2015 • 20:35 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Angebot an Red Bull: Sergio Marchionne. Foto: Reuters
Angebot an Red Bull: Sergio Marchionne. Foto: Reuters

Die Italiener bieten Unterstützung in der Motorenproduktion an.

Mugello. In der immer noch ungelösten Motorenfrage beim austro-englischen Formel-1-Rennstall Red Bull hält Ferrari-Chef Sergio Marchionne eine Kooperation weiter für möglich. Freilich wolle man keinen gleichwertigen Motor liefern, um einen Konkurrenten nicht unnötig zu stärken. „Die Möglichkeit einer Zusammenarbeit mit Red Bull bei der Entwicklung einer Power Unit bleibt eine Option, aber nicht in dem Sinne, dass Ferrari Red Bull einen gleichwertigen Motor liefert, wie er von Ferrari im Rennen genutzt wird“, sagte der 63-Jährige in Mugello.

Abseits einer klassischen Motorenpartnerschaft hält es Marchionne für praktikabel, Red Bull zum Beispiel „im Ingenieurwesen und in der Motorenproduktion“ zu unterstützen. Dadurch könnte das Ex-Weltmeisterteam ein eigenes Projekt anschieben. Nach der Vertragskündigung mit Renault steht Red Bull ohne Antrieb da.