„Glückwünsche haben mich sehr gefreut“

12.11.2015 • 20:43 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Robert Almer. Foto: gepa
Robert Almer. Foto: gepa

Wien. (VN-chrk) Reha statt Trainingslager. Eine Kreuzbandverletzung macht Teamtorhüter Robert Almer (31) zu schaffen. Den VN verriet er mehr über seine Beziehung zum Götzner Ramazan Özcan und über den besonderen Zusammenhalt im Nationalteam.

Robert, du hast nach deiner Knieverletzung gleich Genesungswünsche von Ramazan Özcan bekommen, der dich gegen die Schweiz im Teamtor ersetzen wird.

Almer: Ja, das hat mich sehr gefreut. Es kamen Genesungswünsche von fast allen Teamspielern.

Dass sich aber gerade der Zweiertormann sofort bei dir meldet, ist schon ein besonders schönes Zeichen für euren Zusammenhalt im Nationalteam, oder?

Almer: Dieses gute Verhältnis haben wir im Team allgemein untereinander – nicht nur die Torhüter. Martin Harnik hat mir, nachdem er bei seiner Stuttgart-Partie ausgewechselt wurde, auch gleich geschrieben, was los ist. Schön, wenn man diese Nachrichten kriegt. Dass zwischen den Spielen nicht jeder nur seinen eigenen Weg geht, dieser Zusammenhalt macht das Team derzeit aus.

Du bist ja schon vier Jahre im Team. Hast du, was das betrifft, ein Umdenken festgestellt?

Almer: Das ist durch den Erfolg entstanden. Wir kennen uns lang. Es ist sehr familiär, wenn man ins Team kommt. Es war früher nicht so. Da hatten wir aber auch andere Spielertypen, das Drumherum war anders. Jetzt sind wir wie eine große Familie.