Bulldogs ohne Makel

13.11.2015 • 22:11 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Dornbirner Jubel im neuen Movember-Dress: Martin Grabher-Meier, Matt Siddall, Chris D‘Alivse, Drew MacKenzie und James Arniel. Foto: gepa
Dornbirner Jubel im neuen Movember-Dress: Martin Grabher-Meier, Matt Siddall, Chris D‘Alivse, Drew MacKenzie und James Arniel. Foto: gepa

Souveräner Dornbirner Auftritt beim 4:0-Sieg gegen Salzburg – morgen kommt der KAC.

Dornbirn. (VN) Der Dornbirner EC bleibt für die Bullen aus Salzburg ein rotes Tuch. Nach dem 4:3 im ersten Spiel setzte man sich diesmal gegen den Tabellenführer der Erste Bank Liga souverän mit 4:0 durch. „Wir haben die Taktik super umgesetzt“, freute sich Robert Lembacher. „Wir wollten Salzburgs Spielaufbau so viel wie möglich stören.“ Mit Rekordmeister KAC wartet morgen (17.30 Uhr) das nächste schwere Kaliber auf Martin Grabher-Meier und seine Kollegen – gegen die in Innsbruck mit 5:6 unterlegenen Kärntner gilt es den frisch erkämpften vierten Platz zu verteidigen.

Den zehnten Drei-Punkte-Sieg in dieser Saison ebneten zwei Verteidiger-Tore: Drew MacKenzie hämmerte nach nur fünf Sekunden im Überzahlspiel den Puck zur frühen 1:0-Führung (8.) ins Salzburger Tor. Gleich mit Beginn des Mittelabschnitts ist Jonathan D‘Aversa mit dem 2:0 (21.) zur Stelle. Beide Teams versuchten in den ersten beiden Drittel offensive Akzente zu setzen, für den Meister endeten die Angriffsbemühungen regelmäßig an der blauen Linie von Dornbirn. Das 3:0 (31.) durch James Livingston, wieder im Powerplay, war schon die halbe Miete für den zweiten Saisonsieg gegen Salzburg.

Hardys zweites Shut-out

Die Höhepunkte im letzten Drittel? Feiernde Fans, ein Scheibenbruch am Freitag, den 13., samt 15-minütiger Unterbrechung. Und ein Schlägerschaden von Matthias Trattnig, die Überreste hätten in Kotrainer Peter Sidorkiewicz fast ihr Opfer gefunden. Salzburg riskierte am Ende alles, ersetzte Torhüter Luka Gracnar durch einen sechsten Feldspieler – Jamie Arniel besorgte mit einem Empty-net-Treffer den 4:0-Endstand (56.). Florian Hardy, der vor allem im Salzburger Powerplay auf den Prüfstand gebeten wurde, feierte sein zweites Shut-out.