Prestigeduell an Altach

Sport / 15.11.2015 • 21:17 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Altachs Goalgetter Danijel Gasovic hatte nach seinem Doppelpack allen Grund zur Freude. Foto: VN-Lerch
Altachs Goalgetter Danijel Gasovic hatte nach seinem Doppelpack allen Grund zur Freude. Foto: VN-Lerch

Klare Siege gab es im VFV-Cup für den FC Dornbirn sowie die Altach Amateure.

schwarzach. Im Amateurduell zwischen Austria Lustenau und dem SCR Altach entschieden die Rheindörfler vor rund 1000 Zuschauern die Partie im Reichshofstadion zu ihren Gunsten. Die mit fünf Profis verstärkten Grün-Weißen erwischten einen schlechten Start in die Partie. Schon früh gingen die Gäste durch Danijel Gasovic (18./29.) mit zwei Treffern in Führung, auf die Lustenau keine Antwort bereit hatte. Der Hingucker des Spiels war jedoch ein anderer.

Als Lustenau-Goalie Nicolas Mohr (62.) wegen Torraubs vom Platz gestellt wurde, kam der 50-jährige Markus Hagen zum Einsatz. Den 0:3-Endstand konnte der „Oldie“ jedoch nicht verhindern, Stefan Umjenovic verwandelte den Elfmeter eiskalt und nahm den Lustenauern so jegliche Hoffnung auf ein Comeback.

Klare Sache in Langenegg

Über weite Strecken des Spiels machte der FC Langenegg dem Titelverteidiger aus Dornbirn das Leben schwer, ehe man sich 0:4 geschlagen geben musste. Der Underdog präsentierte sich vor heimischem Publikum sehr selbstbewusst. Patrick Maldoner (4.), Andreas Röser (16.) sowie Ygor Carvalho (38./46./54.) vergaben gute Chancen zur Führung oder scheiterten am stark spielenden FCD-Keeper Dominik Seiwald. Doch auch Dornbirn haderte mit der Torchancenverwertung. Schon früh gab es die Möglichkeit, in Führung zu gehen, viele Torchancen der Rothosen blieben ungenutzt.

So war das Ergebnis des Spiels lange Zeit offen. Erst nach einer Stunde Spielzeit gelang den Favoriten aus der Messestadt das Führungstor durch einen „Kracher“ von Yusuf Özüyer. Als nur drei Minuten später Franco Joppi einen Eckball von Aaron Kircher per Kopfball zum 2:0 verwandelte, war das Spiel gelaufen und die Dornbirner übernahmen die Kontrolle. Der Doppelpack von Phillipp Hörmann (85./89.) war nur mehr eine Draufgabe. „Das Ergebnis ist zu hoch. Langenegg hatte mehrere gute Einschussmöglichkeiten. Wir haben uns auf dem extrem engen Platz sehr schwer getan, zudem hat Langenegg äußerst starke Einzelspieler. Meine Mannschaft hat sich am Ende doch erwartungsgemäß durchgesetzt“, meinte Dornbirn-Coach und Geburtstagskind Peter Jakubec (49).

Auf Seite der Bregenzerwälder zeigte man sich nach der Partie jedoch auch nicht unzufrieden: „Wir haben eine Stunde lang dem Regionalligaklub alles abverlangt und präsentierten uns bärenstark. Zwei vermeidbare Tore innerhalb von drei Minuten brachen uns schließlich das Genick und brachten uns aus dem Konzept. Wir fanden in Hälfte eins sogar die besseren Möglichkeiten vor, aber konnten leider kein Kapital daraus schlagen“, resümierte Langenegg-Trainer Eric Orie.

Wir haben uns auf dem extrem engen Platz sehr schwer getan.

Peter Jakubec