Götzner Ringer jubeln im Doppelpack

16.11.2015 • 17:50 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Der Götzner Hamsat Asuchanov (rotes Trikot) setzte sich gegen Raphael Jäger in beiden Stilarten durch. Foto: vn/Lerch
Der Götzner Hamsat Asuchanov (rotes Trikot) setzte sich gegen Raphael Jäger in beiden Stilarten durch. Foto: vn/Lerch

Einserstaffel feiert Kantersieg im Derby und Zweierteam holt Titel in 2. Bundesliga.

Schwarzach. (VN-jd) Klare Verhältnisse herrschten im 82. Prestigeduell der heimischen Hochburgen in der vorletzten Runde des Meister-Play-offs der Ringer-Bundesliga. Der gastgebende Kraftsportverein (KSV) Götzis fügte dem Kraftsportklub (KSK) Klaus, seines Zeichens Vizemeister der letzten beiden Saisonen, mit dem 40:18-Sieg die fünfte Niederlage in der Meisterrunde zu und qualifizierte sich in souveräner Manier für die am 28. November (zu Hause) bzw. 5. Dezember stattfindende Finalserie gegen Serien-Titelträger AC Wals.

Die Generalprobe für die Finalserie der 41. Bundesligasaison steigt bereits kommenden Samstag. Doch es ist zu bezweifeln, ob Götzis beim Gastspiel in Wals zum Abschluss der Meisterrunde seine Karten aufdecken wird. Wohl eher wird Sportchef Michael Häusle in Blickrichtung Titelduell einige Leistungsträger, darunter auch sicherlich die Legionäre, nicht zum Einsatz bringen.

Götzis gewann zehn Kämpfe

Bereits in den sieben Duellen im griechisch-römischen Stil legte Götzis mit sechs Siegen und dem 23:6-Zwischenstand den Grundstein für den Gesamtsieg. Im freien Stil konnten die Gäste aus der Winzergemeinde zwar drei der sieben Kämpfe für sich entscheiden, an der höchsten Niederlage seit fünf Jahren gegen den Erzrivalen gab es aber nichts mehr zu rütteln.

Der 43. Erfolg im Revierduell war allerdings nicht der einzige Grund an diesem Abend für die Jubelstimmung beim Traditionsverein der Marktgemeinde. Im Vorkampf setzte die zweite Staffel von Götzis ihren Erfolgrun fort, entschied auch den neunten Saisonkampf für sich und sicherte sich vorzeitig nach 2009 und 2012 zum dritten Mal in diesem Jahrhundert den Meistertitel in der 2. Bundesliga. Mit einem 40:18-Erfolg bei Inzing II sicherte sich Hörbranz den Vizemeistertitel.