Wie weit geht es hinauf?

Sport / 16.11.2015 • 22:15 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
In Laibach ist ein Faller verboten: Marek Zagrapan und Dornbirn wollen Sieg Nummer zehn gegen Olimpija.  Foto: gepa
In Laibach ist ein Faller verboten: Marek Zagrapan und Dornbirn wollen Sieg Nummer zehn gegen Olimpija. Foto: gepa

Dornbirn muss heute nach Laibach – und sogar Platz eins ist möglich.

Dornbirn. (VN-ko) Sechs, fünf, vier, drei, zwei, eins . . . für den Dornbirner EC könnte es heute (17.30 Uhr) in der Tabelle der Erste Bank Liga ganz nach oben gehen. Voraussetzung ist ein Sieg beim Tabellenschlusslicht in Laibach – wenn Salzburg (in Znojmo) und Linz (in Innsbruck) Federn lassen, stehen Niki Petrik und Kollegen zum zweiten Mal in dieser Saison nach Durchgang drei auf dem ersten Platz.

Leicht wird es nicht

Laibach gelang in den letzten 13 Spielen nur ein Sieg – und es wird schon gemunkelt, dass es für die Slowenen die letzte Saison in der Erste Bank Liga sein könnte. Die aktuellen Sorgen sind ebenfalls nicht gerade klein. Mit Stefan Chaput, Guillaume Desbiens, Miha Logar, Ales Music, Ziga Pesut, Oliver Roy und Aljaz Uduc fehlen nicht weniger als sieben Stammspieler. Dornbirn gewann zwar die letzten neun Duelle, verlor von 20 Vergleichen nur drei – im ersten Saison-Rendezvous auf Tivoli-Eis taten sich die Bulldogs aber alles andere als leicht: Nach zwei späten Toren gab es einen 4:3-Erfolg. „Dort tut sich jeder schwer“, weiß Petrik. „Wenn wir wieder drei Punkte wollen, müssen wir 60 Minuten unser Spiel durchziehen.“ Offensiv schenken sich die beiden Kontrahenten bisher nichts: Olimpija ist mit 44 Toren aus 526 Schüssen prozentuell sogar effizienter – den Dornbirnern gelangen bei 683 Versuchen 53 Treffer.