Anti-Doping-Agenturen für Bann gegen Russland

Sport / 17.11.2015 • 23:19 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Colorado Springs. Die Vereinigung von 53 nationalen Anti-Doping-Agenturen (iNADO), der auch die NADA Austria angehört, hat sich in Colorado Springs für einen Ausschluss des russischen Leichtathletik-Verbandes (ARAF) von den Olympischen Spielen 2016 in Rio ausgesprochen. Angesichts des Dopingskandals um russische Athleten sei eine starke abschreckende Botschaft an die Betrüger nötig, teilte die iNADO mit.

„Der ARAF muss für die Sommerspiele in Rio gesperrt werden. Die Korruption in der russischen Leichtathletik verdient nichts anderes. Der ARAF hat nicht gezeigt, dass er eine saubere Mannschaft zu den Spielen schicken könnte“, erklärte der britische iNADO-Vorsitzende David Kenworthy in einer Aussendung. Verbände, die Anti-Doping-Aktionen absichtlich verhindern, dürften nicht an großen internationalen Bewerben teilnehmen, betonte der Chef der britischen Anti-Doping-Agentur.