Dornbirn verjuxte Sieg

Sport / 17.11.2015 • 22:33 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Dornbirn-Stürmer James Livingston im Kampf um die Scheibe mit Laibachs Gregor Koblar – die Bulldogs taten sich sehr schwer. Foto: gepa
Dornbirn-Stürmer James Livingston im Kampf um die Scheibe mit Laibachs Gregor Koblar – die Bulldogs taten sich sehr schwer. Foto: gepa

4:5! Die Bulldogs gaben gegen Laibach kurz vor dem Ende drei Punkte aus der Hand.

Ljubljana. (VN-ab) Lediglich 15 Sekunden entschieden im Duell mit Ljubljana zwischen Sieg und Niederlage. Den sicheren Erfolg vor Augen und somit die Chance auf Tabellenplatz eins, vermieste Laibach-Legionär Roland Kaspitz den Messestädtern den Abend. Zuerst sicherte er seinem Team 15 Sekunden vor dem Spielende mit dem 4:4-Ausgleichstreffer die Verlängerung. Diese war in der Minute 60:17 schon wieder Geschichte, da Kaspitz erneut zuschlug und zum 5:4 für Laibach traf. Die Gäste retteten in einer Partie, in der mehrmals die Führung wechselte, zumindest einen Punkt. In der Tabelle bleiben die Bulldogs weiterhin Vierte.

Hin und Her

Vor 660 Tagen verloren die Bulldogs letztmals gegen die grünen Drachen. Aber die Spiele in Slowenien waren stets eine zähe Angelegenheit für die Messestädter. Wenig überraschend, dass das dritte Saisonduell erst in den letzten vier Minuten im Start­drittel die ersten Höhepunkte bot. Die wiederum hatten es in sich: In der 16. Minute stand Kevin Macierzynski goldrichtig und staubte mit seinem Premierentreffer für die Bulldogs zum 1:0 ab. Der Tabellenletzte reagierte zwei Minuten später in Form eines Doppelschlags. Anze Ropret zum Ersten (19.) und Gregor Koblar in Überzahl zum Zweiten (20.) verwandelten innerhalb von 40 Sekunden den Rückstand in eine 2:1-Führung.

Das Mitteldrittel startete mit einem handfesten Duell zwischen James Livingston und Kris Rheintaler. Livingston stand nach einer Fünfminutenstrafe bei der nächsten nennenswerten Aktion erneut im Blickpunkt: in der 30. Minute glich er mit einem Distanzschuss zum 2:2 aus. Die 525 Fans in der Hala Tivoli sahen 50 Sekunden vor Drittel­ende das dritte Bulldogs-Tor, Martin Grabher-Meier stellte auf 3:2.

Bitteres Ende

Statt nachzulegen, verzetteln sich die Gäste im Schluss­drittel. Mit zwei Mann weniger auf dem Eis kassierte der Tabellenvierte durch Fabian Scholz in der 51. Minute das 3:3. Zwar gelang Chris D’Alvise praktisch im Gegenzug die erneute Führung zum 4:3, doch für das bittere Ende sorgte schließlich Kaspitz. 15 Sekunden vor dem Spielende stocherte der quirlige Villacher die Scheibe vorbei an Torhüter Madlener zum 4:4. Dem nicht genug: Nach 17 Sekunden in der Verlängerung war es erneut Kaspitz, der für sein Team den vierten Saisonsieg fixierte.