Ehemaliger Rennfahrer Alois Pfister verstorben

18.11.2015 • 21:45 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Alois Pfister im Brabham BT 40 1977 in Walzenhausen. Foto: Noger
Alois Pfister im Brabham BT 40 1977 in Walzenhausen. Foto: Noger

altach. (VN-dg) Mit Alois Pfister verstarb kürzlich ein bekannter Rennfahrer aus der Ländle-Motorsportszene. Der 68-Jährige aus Altach machte sich in den 1970er-Jahren – im legendären Teppich-Grabher-Racing-Team – als Slalom- und Bergfahrer einen Namen. 1974 erhielt er den Ehrenpreis der Landesregierung für den besten Auto-Sportler des Jahres. Ein Jahr später wurde Alois mit einem von Hans Fink erworbenen NSU Vizemeister in der österreichischen Slalommeisterschaft. Beim Berg-EM-Lauf Rossfeld-Berchtesgaden sorgte er 1977 mit einem URD-Sportwagen mit einem Klassensieg für eine echte Überraschung. Noch im selben Jahr stieg er in einen Brabham BT40-Formel-2-Boliden um, wurde Dritter beim Bergpreis von Neuffen und begeisterte mit dem zur damaligen Zeit spektakulären Auto bei den Bergrennen in Zwischenwasser und Walzenhausen. Mit einem Renault Alpine holte er sich 1985 den Gesamtsieg im Vorarlberger-Automobil-Slalomcup und selbst 51-jährig triumphierte der Rennfuchs 1998 noch im Porsche-Alpen-Pokal beim Katschberg-Rennen mit seinem Porsche 911.