Kampf und Leidenschaft nicht belohnt

18.11.2015 • 21:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Hard-Spielmacher Gerald Zeiner im Duell mit West-Wien-Legionär Duje Miljak. Foto: GEPA
Hard-Spielmacher Gerald Zeiner im Duell mit West-Wien-Legionär Duje Miljak. Foto: GEPA

Ersatzgeschwächter
Alpla HC Hard unterliegt bei West Wien
mit 26:31-Toren.

Wien. (VN-jd) Das dritte Drittel im Grunddurchgang der Handball-Liga Austria beginnt für den regierenden Meister mit einer Niederlage. Nach dem 33:36 bei den Fivers Margareten müssen die Roten Teufel auch nach dem zweiten Gastspiel in der Bundeshauptstadt die Rückreise ohne Punktezuwachs im Gepäck antreten. Bei der SG Handball West unterliegen die Mannen von Coach Markus Burger mit 26:31-Toren.

Drei Tage vor dem Hinspiel vor eigenem Publikum in der Runde der letzten 32 Teams im EHF-Cup gegen den SKA Minsk musste Coach Burger neben den Langzeitverletzten Marko Tanaskovic, Gernot Watzl, Felix Klötzel, Samuel Wendel und Lukas Vogelauer wie bereits zu Wochenbeginn befürchtet auch auf Goalgetter Roland Schlinger verzichten. Der Hard-Kapitän laboriert weiter an
einer Oberschenkelverletzung: „In Blickrichtung Europacup wäre ein Einsatz einfach zu riskant gewesen und deshalb habe wir Roli gegen seinen Stammverein geschont“, betont Burger. Mit Julius Böhler (17) und Luca Ponticelli (19) feierten zwei Jungteufel ihr Debüt in der HLA, Böhler durfte sich dabei mit seinem Anschlusstreffer zum 22:23 (48.) über seinen ersten Torerfolg in der nationalen Eliteliga freuen.

50 Minuten ebenbürtig

Das erste Duell West gegen
Ost – Teil zwei folgt am Samstag zwischen Bregenz und Margareten – war von Beginn an ein offener Schlagabtausch, in dem sich vor der Pause keine der beiden Mannschaften mit mehr als einem Tor Vorsprung absetzen konnte. Am Ende wurden beim Stand von 13:12 aus Sicht der Gastgeber die Seiten gewechselt.

Nach dem Seitenwechsel hatte West Wien seine stärkste Phase und setzte sich auf 17:13 (36.) bzw. 21:18 (43.) ab. Doch der ersatzgeschwächte Meister stemmte sich gegen die Niederlage. Aber nach dem 23:24 (49.) waren die Akkus bei Gerry Zeiner und seinen Nebenleuten leer und Julius Ranftl sorgte mit einem Doppelschlag innert 16 Sekunden auf 29:25 für die Entscheidung. „Wir haben alles versucht, doch am Ende fehlten die personellen Ressourcen, um die beiden Punkte zu holen“, so Burger.

Die Jungs haben toll gekämpft, aber ab der 50. Minute ist uns der Benzin ausgegangen.

Markus Burger