Vereinter Akt des Widerstands

Sport / 19.11.2015 • 21:10 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Paris. In Frankreich wird gespielt, auch wenn keine Fans der Auswärtsteams in den Stadien zugelassen sind. Das Innenministerium begründete dies mit einem „Mangel an verfügbaren Polizeikräften in diesen schweren Tagen für das Land“. Die Profis wollen ein Zeichen setzen, obwohl manch einer betroffen ist. Lassana Diarra etwa verlor bei den Anschlägen seine Cousine Asta. Und die Spieler von PSG trauern um Pierre Innocenti und Stephane Albertini. Die beiden Besitzer des Restaurants „Chez Livio“, Stammlokal der meisten Pariser Profis, kamen bei der Geiselnahme im Konzertklub Bataclan ums Leben. Ihrer gedachte auch Superstar Zlatan Ibrahimovic: „Es ist traurig, es ist tragisch“, sagte der sonst so extrovertierte Schwede sichtlich gerührt.