Ein sattes Plus am Ende des Rekordjahres

20.11.2015 • 20:53 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Grund zur Freude hatte der Altacher Aufsichtsrat bzw. Vorstand. Der Klub zeigte sich 2014/15 wirtschaftlich von seiner besten Seite.  Foto: stiplovsek
Grund zur Freude hatte der Altacher Aufsichtsrat bzw. Vorstand. Der Klub zeigte sich 2014/15 wirtschaftlich von seiner besten Seite. Foto: stiplovsek

Altach mit 152.000 Euro Überschuss nach erster BL-Saison nach dem Wiederaufstieg.

Altach. Der Blick zurück war ein freudiger, noch einmal konnte man in den Reihen des Cashpoint SCR Altach die Rekordsaison 2014/15 Revue passieren lassen. Nicht nur sportlich, auch wirtschaftlich zeigte sich der Klub von seiner besten Seite. Gerüstet für die Aufgaben, die nun anstehen – wie auch der Aufsichtsratsvorsitzende Karlheinz Kopf betonte.

Sportlich war man in der Bundesliga nach dem Wiederaufstieg durchgestartet. Nach einer Saison mit begeisternden Spielen und Siegen, u. a. auch gegen RB Salzburg oder Rapid, klassierte sich der Klub aus Vorarlberg in der Endtabelle auf Rang drei. Damit qualifizierte man sich als erster heimischer Fußballverein für die Europa League. So ganz nebenbei hat man in Altach auch stark am Infrastrukturrad gedreht. Innerhalb kürzester Zeit wurden die im Lizenzierungsverfahren geforderten Umsetzungen bezüglich Rasenheizung oder Aufstockung des Flutlichtes umgesetzt. Zudem wurde die Westtribüne komplettiert, das Spielfeld von Grund auf erneuert und vergrößert sowie ein neuer Trainingsplatz (ab Frühjahr bespielbar) in Angriff genommen. Drei Millionen Euro wurden im Jahr 2015, dank Eigenmitteln und Infrastrukturförderungen durch das Land Vorarlberg, in Verbesserungen der Cashpoint Arena investiert. Damit nicht genug, der Stadion-Ausbau im Schnabelholz geht weiter. Diesbezüglich will der Klub neue Wege beschreiten und mittels Investoren die Umsetzung beschleunigen. Vor allem der Kabinentrakt der Profi-Abteilung sowie die Südtribüne stehen auf der To-do-Liste“des Vereins.

In Sachen Finanzen bedeutete das Jahr 2014/15 ein Quantensprung, wurde doch eine Umsatzsteigerung von über 50 Prozent erzielt. Insgesamt betrug das Budget rekordverdächtige 5,7 Millionen Euro, nicht zuletzt auch dank des Bundesliga-Aufstiegs und der höheren TV-Gelder. Und der Jahresüberschuss von knapp über 150.000 Euro bedeutet laut Finanzchef Christoph Begle das „zweitbeste Ergebnis der Vereinsgeschichte“. Für Franz Kopf, der in den Aufsichtsrat wechselt, wird nun Markus Brändle das Amt des Vizepräsidenten bekleiden.