Altach war treffsicherer

23.11.2015 • 18:37 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Sheileen Waibel (Bild) und die USG Altach setzten sich im Derby gegen die USG Hard durch. Foto: VN/STiplovsek
Sheileen Waibel (Bild) und die USG Altach setzten sich im Derby gegen die USG Hard durch. Foto: VN/STiplovsek

Verena Zaisberger und Co. gewannen Ländle-Derby in der Bundesliga der Gewehrschützen gegen Hard.

Dornbirn. (VN-jd) Nach einem 17:15-Erfolg (1553:1541 Ringe) der USG Hard beim historischen ersten Ländle-Derby vor genau einem Jahr in der Bundesliga der Gewehrschützen durfte diesmal die USG Altach jubeln. Das Quartett rund um die drei Nationalkaderschützinnen Natalie Mallin, Verena Zaiseberger und Sheileen Waibel setzte sich gegen die von Thomas Mathis angeführte Harder Mannschaft mit 20:12 Punkten bzw. 1556:1522 Ringen durch. Mallin verlor zwar das Topduell gegen Mathis mit 2:6 (390:394 Ringe), doch Zaisberger (6:2, 303:387 gegen Thomas Muxel), Waibel (7:1, 303:395 gegen Michael Zach) und Patrick Diem (5:3, 380:356 gegen Chiara Piazza) sorgten für den am Ende klaren Triumph der Rheindörfler, die erst ihre zweite Saison in der Eliteliga des österreichischen Schützenbundes (ÖSB) bestreiten.

Im zweiten Duell der im Olympiastützpunkt Dornbirn ausgetragenen Doppelrunde mussten sich beide Vorarlberger Vereine geschlagen geben. Ohne Zaisberger, die wegen eines Pflichttermins am Landeskonservatorium fehlte, musste Altach überraschend gegen Tabellennachzügler SG Fügenberg mit 9:23 (1517:1547) die erste Niederlage in der laufenden Meisterschaft hinnehmen. Trotz starker Leistung ebenfalls mit 9:23 (1556:1571) geschlagen geben musste sich Hard gegen Titelverteidiger und Tabellenführer SG Zell am Ziller, mit Olympia-Medaillenkandidatin Olivia Hofmann an der Spitze.

Vor den letzten Wettkämpfen in der Vorrunde der Region West am 12. Dezember in Innsbruck nimmt Altach mit sechs Tabellenpunkten den dritten Platz in der Zwischenwertung ein, Hard hält bei vier Zählern, hat aber eine Partie mehr ausgetragen als Altach.

Man darf gespannt sein, welches der beiden Ländle-Teams am Ende die bessere Platzierung vorweisen kann. Hard belegte 2014/15 den neunten und Altach den elften Platz im Endklassement.

Schießen

Bundesliga Luftgewehr 2015/16 Internet: www.schuetzenbund.at

» Vorrunde Region West, Runden 3 und 4

USG Altach – USG Hard 3:0 (20:12 Einzelpunkte, 1556:1522 Ringe)

Natalie Mallin – Thomas Mathis 2:6 (390:394), Verena Zaisberger – Thomas Muxel 6:2 (393:387), Sheileen Waibel – Michael Zach 7:1 (393:385), Patrick Diem – Chiara Piazza 5:3 (380:356)

USG Altach– SG Fügenberg 0:3 (9:23, 1517:1547)

Natalie Mallin – Jana Vogel 3:5 (386:390), Sheileen Waibel – Andreas Thum 4:4 (385:385), Patrick Diem – Manuel Wachter 1:7 (380:388), Fabio Madlener – Thomas Fankhauser 1:7 (366:384)

USG Hard – SG Zell am Ziller 0:3 (9:23, 1556:1571)

Thomas Mathis – Olivia Hofmann 3:5 (397:399), Thomas Muxel – Nadine Ungerank 3:5 (392:393), Michael Zach – Manuela Sailer 1:7 (387:393), Ignaz Nachbaur – Lisa Ungerank 2:6 (380:386)

Tabelle S N EP Schnitt MP

1. SG Zell am Ziller (TV) 4 3 1 90 1571,50 9

2. SG Angerberg 3 3 0 64 1575,00 9

3. USG Altach 3 2 1 48 1542,33 6

4. USG Hard 4 1 3 56 1541,50 4

5. SG Kössen 3 1 2 49 1551,33 3

6. SG Fügenberg 3 1 2 40 1538,33 3

7. SG Münster 4 1 3 36 1540,25 2

Legende: EP… Einzelpunkte, Schnitt… Durchschnittswert der Gesamtringezahl aller Runden, MP… Mannschaftspunkte

Erklärung: Für einen Sieg (erforderlich dafür mind. 17 Einzelpunkte) erhält der Sieger drei Mannschaftspunkte und der Verlierer keinen; bei Punktegleichstand (16:16) kommt es zu einem Stechen, bei dem jeder der vier Schützen je einen Schuß abgibt und die Einzelsiege im Stechen über den Gesamtsieg entscheiden. Danach bekommt der Sieger dann zwei und der Unterlegene einen Mannschaftspunkt(e).

5./6./7. Runde (12. 12., Bundesleistungszentrum Innsbruck)

USG Hard – SG Angerberg, USG Altach – SG Kössen, USG Altach – SG Zell am Ziller, SG Angerberg – USG Altach, USG Hard – SG Kössen

Play-off-Termine

Achtel- und Viertelfinale: 19. bis 21. Februar in Scharnstein

Halbfinale und Finale: 12./13. März in Zell am Ziller