Rapid hofft auf Geld von seinen Fans

23.11.2015 • 21:13 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Für Finanzierung des Allianz-Stadion-Baus wurde ein Crowdinvestment präsentiert.

Wien. Fußball-Rekordmeister Rapid geht bei der Finanzierung des Allianz-Stadion-Baus neue Wege. Unmittelbar vor der ordentlichen Hauptversammlung präsentierte der Tabellendritte der Bundesliga ein Crowdinvestment. Der „Rapid InvesTOR“ ist eine Veranlagung in Form von qualifizierten Nachrang-Darlehen, die Anleger der SK Rapid GmbH gewähren.

„Alle Sympathisanten, Freunde, Fans und Familienmitglieder des Vereins sind eingeladen, eine starke Säule unseres neuen Stadions zu werden“, sagte Präsident Michael Krammer. Die neue Finanzierungsidee mache den Klub unabhängiger von Banken. Investoren können sich ab einem Investitionsvolumen von 100 Euro am Crowd­investment beteiligen.

Mehr als eine Million Euro

„Der Rapid InvesTOR richtet sich an alle, die ihr Vermögen mittel- bis langfristig veranlagen wollen, an den Erfolg des SK Rapid glauben“, sagte Geschäftsführer Christoph Peschek. Investoren können zwischen den Laufzeiten 5,7 und neun Jahren wählen, die Basiszinssätze (2, 2,5 und 3 Prozent) variieren. Neben den jährlichen Basiszinsen warten – abhängig vom sportlichen Erfolg im Europacup – auch Bonuszinsen. Höchstgrenze für die Investitionen sind drei Millionen Euro. Österreichs größtes diesbezügliches Projekt kam auf eine Million Euro. „Unser Ziel ist, das Nummer-Eins-Crowdinvesting-Projekt in Österreich werden“, gab Krammer seine Zielsetzung preis.