Ein Polster soll beruhigen

Sport / 23.12.2015 • 20:42 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Villach-Stürmer Dustin Johner (l.) ist im Hoch, die Dornbirn-Verteidiger Michael Caruso und Nick Crawford müssen aufpassen.  Foto: Gepa
Villach-Stürmer Dustin Johner (l.) ist im Hoch, die Dornbirn-Verteidiger Michael Caruso und Nick Crawford müssen aufpassen. Foto: Gepa

Dornbirn hat am Samstag das aufstrebende Villach zu Gast – Start ins neue Jahr wird hart.

Dornbirn. (VN-ko) Trainer Dave MacQueen legt zu Weihnachten einen Truthahn auf den Grill. Auch seine Mannschaft sollte es sich in den letzten drei Runden der Erste Bank Eishockeyliga vor dem Jahreswechsel gut gehen lassen, satt werden – und ein Polster in Form von Punkten anfuttern. Drei Spiele stehen bis zum Jahreswechsel an, auf Dornbirner Eis sollten Villach und Graz Federn lassen, dann kreuzt man nochmals in der Fremde mit den Oberkärntnern die Klingen.

„Wir nehmen jeden Punkt“

Die letzten sieben Runden des Grunddurchgangs nach dem Jahreswechsel haben es dann für die Dornbirner in sich. Die Bulldogs müssen in Salzburg, Znojmo, Linz, Fehervar und Bozen antreten, genießen nur gegen Villach und Linz Heimrecht. Auch wenn auswärts das Selbstbewusstsein deutlich gewachsen ist: In den letzten Runden werden die Bulldogs nichts geschenkt bekommen, die Plätze fünf und sechs – die den direkten Weg ins Play-off bedeuten – sind von fünf Mannschaften hart umkämpft. „Wir nehmen jeden Punkt“, meinte Alexander Jeitziner nach der 3:4-Niederlage gegen Znojmo. „Wenn wir so weiterkämpfen, dann wird es auch in den nächsten Partien Zuwachs geben.“

Villach, der erste Kontrahent nach dem Weihnachtsfest, kommt mit einer großen Portion Selbstvertrauen. Trainer Greg Holst brachte beim aktuell Siebtplatzierten die Euphorie zurück – in den letzten neun Partien verzeichneten die blauen „Adler“ nur eine Niederlage. „Der Holsti kann aus der Mannschaft die letzten fünf Prozent herauskitzeln“, sieht VSV-Kotrainer Markus Peintner den Trainerwechsel als entscheidend. Und: „Im Training gibt es jeden Tag Vollgas, die Jungen bekommen regelmäßig ihre Einsätze.“

Bescheiden bleiben

Die mentale Einstellung wäre so kurz nach Weihnachten wichtig, glaubt Peintner. „Wir müssen bescheiden bleiben. Dornbirn ist der Favorit.“ Es ist bekannt, dass sich die Bulldogs-Mannschaft in allen Bereichen verbessert hat. „Trotzdem“, so der Lustenauer, „wollen wir selbstbewusst auftreten.“ Mann der Stunde bei den Draustädtern ist Dustin Johner: elf Punkte in acht Spielen. Bei Dornbirn hat Matt Siddall Lunte gerochen: In den vergangenen drei Spielen ließ er sich sechs Punkte gutschreiben.