Saisonende wegen Kreuzbandriss

Sport / 18.01.2016 • 22:41 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Sepp Schneider klebt das Verletzungspech an den Füßen. gepa
Sepp Schneider klebt das Verletzungspech an den Füßen. gepa

Nach überstandener Gehirnerschütterung nächster Tiefschlag für Sepp Schneider.

Schwarzach. Der nordische Kombinierer Sepp Schneider hat bei einem Trainingssturz in Lillehammer Anfang Jänner neben einer schweren Gehirnerschütterung auch eine langwierige Verletzung erlitten. Bei dem Vorarlberger wurde bei einer Untersuchung im Krankenhaus Bregenz auch ein Kreuzbandriss im rechten Knie diagnostiziert. Der 24-Jährige muss operiert werden und fällt für die restliche Weltcup-Saison aus.

Für den WM-Teilnehmer (Falun 2015) aus Egg im Bregenzerwald ist es schon die vierte Kreuzbandverletzung in seiner Karriere. Zuletzt hatte er sich im Jänner 2013 beim Weltcup in Seefeld einen Riss dieses Bandes im linken Knie zugezogen, der zwei Eingriffe nötig machte. Nun ist das andere, ebenfalls bereits operierte Knie betroffen.

„Wir müssen jetzt warten, bis der Bluterguss und die Reizungen im rechten Knie soweit verheilt sind, dass wir das Kreuzband operativ versorgen können. Das wird voraussichtlich in vier Wochen sein. Weiteres zum Heilungsverlauf kann man erst nach der Operation sagen“, erklärte ÖSV-Arzt Jürgen Barthofer in einer Verbands-Aussendung. Klar ist damit, dass die Saison für Schneider vorzeitig beendet ist.